Weniger Haushaltsabfälle in Hessen
Wiesbaden (dpa/lhe) - In Hessen sind im Jahr 2022 deutlich weniger Haushaltsabfälle angefallen. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wurden pro Person durchschnittlich 416 Kilogramm Müll innerhalb eines Jahres verursacht. Das seien 47 Kilogramm pro Person beziehungsweise 9 Prozent weniger als 2021. Der Rückgang ist der stärkste seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2004.
Zu den Haushaltsabfällen werden der herkömmliche Restabfall im Haushalt, aber auch Biomüll, Sperrmüll oder Wertstoffe gezählt. Das Hessische Umweltministerium vermutet als Ursache etwa, dass durch die Inflation weniger gekauft und eher gespendet statt weggeworfen werde. Biomüll sei witterungsabhängig, hier könnte das Wetter für den Rückgang gesorgt haben.