Wieder mehr als 3.000 Rettungsschwimmer im Einsatz
Die warme Jahreszeit und damit die arbeitsreichste Zeit für Rettungsschwimmer naht. An welchen Gewässern sie wachen.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Zahl der ehrenamtlichen Rettungsschwimmer in Hessen ist nach dem coronabedingten Einbruch gestiegen. In den beiden vergangenen Jahren sei die Marke von 3.000 Rettungsschwimmern übertroffen worden, die Zahl entspreche dem Niveau vor der Pandemie, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit.
Die Rettungsschwimmer engagieren sich häufig in den heimischen Schwimmbädern und überwachen zudem an den Wochenenden den Badebetrieb etwa an Seen und Weihern. Ein Gewässer muss beaufsichtigt werden, wenn für das Baden Eintritt verlangt wird. Die Badesaison beginnt an vielen hessischen Seen Anfang Mai. Manche starten auch schon im April in die Saison.
Nach früheren Angaben der DLRG geschehen die meisten Badeunfälle an unbewachten Stellen, vor allem an Flüssen und an Seen. Opfer sind vor allem Männer. 2025 ertranken 19 Menschen in hessischen Gewässern, im Jahr zuvor waren es 12.
Grundsätzlich kann sich jeder Mensch zum Rettungsschwimmer ausbilden lassen, der gewisse Anforderungen im Wasser erfüllt. Dazu gehören etwa Schwimmen auch in Kleidung sowie Tauchen und Wiederbelebungsmaßnahmen.