Nach Störaktion

Wissing: Klimaaktivisten wollen «maximalen Schaden»

Der Flugverkehr am größten deutschen Airport in Frankfurt läuft wieder. Verkehrsminister Wissing ist von der Störaktion der Klimaschützer entsetzt.

Verkehrsminister Volker Wissing will bei Störaktionen hart durchgreifen. (Archivbild) Foto: Carsten Koall/dpa
Verkehrsminister Volker Wissing will bei Störaktionen hart durchgreifen. (Archivbild)

Berlin/Frankfurt/Main (dpa) - Nach Störaktionen von Klimaaktivisten an den deutschen Flughäfen Köln/Bonn und Frankfurt am Main fordert Verkehrsminister Volker Wissing harte Maßnahmen. «Offenbar geht es den Klimaaktivisten darum, maximalen Schaden anzurichten. Darauf muss der Gesetzgeber mit maximaler Härte reagieren», sagte der FDP-Politiker der «Bild». «Wir haben die Verschärfung der Strafen für solche kriminellen Machenschaften bereits auf den Weg gebracht.»

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Bei der Klima-Protestaktion am Frankfurter Flughafen hat die Bundespolizei acht Menschen festgesetzt. Während ein Mensch am Zaun hängengeblieben war, konnten sieben Personen am frühen Morgen in den Sicherheitsbereich vordringen und sich an den Köpfen der beiden zentralen Start- und Landebahnen festkleben, wie ein Sprecher berichtete. Alle vier Bahnen des größten deutschen Flughafens waren vor 8.00 Uhr wieder in Betrieb. 

Erst am Mittwoch hatten Klimaaktivisten etwa drei Stunden lang den Flugverkehr auf dem Flughafen Köln/Bonn lahmgelegt.