Eintracht Frankfurt

Wütender Jakic und patzender Trapp bei Eintracht im Fokus

Niederlage, Platzverweis, Gruppensieg weg: Eintracht Frankfurt erwischt einen gebrauchten Abend. Auch ein sonst verlässlicher Rückhalt leistet sich diesmal einen Patzer.

Frankfurts Kristijan Jakic (l) wird nach der Gelb-Roten Karte von Omar Marmoush (M) und Paxten Aaronson beruhigt. Foto: Arne Dedert/dpa
Frankfurts Kristijan Jakic (l) wird nach der Gelb-Roten Karte von Omar Marmoush (M) und Paxten Aaronson beruhigt.

Frankfurt/Main (dpa) - Der wilde Jubel von Gruppensieger PAOK Saloniki war in den Stadion-Katakomben von Frankfurt bestens zu hören - und dürfte die Eintracht-Profis noch einmal besonders gewurmt haben. Sichtlich genervt stellte sich Sportvorstand Markus Krösche nach dem 1:2 (0:0) am späten Donnerstagabend den Fragen und prangerte die Patzer des Teams an. «Wir müssen sehen, dass wir diese einfachen Fehler vermeiden. Wir wollten die Gruppe gewinnen», sagte Krösche.

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Die Folge der Heim-Niederlage vor 58.000 Zuschauern: Frankfurt muss in die Zwischenrunde der Conference League, die am 15. und 22. Februar ausgetragen wird. Maßgeblichen Anteil daran hatte diesmal auch Torhüter Kevin Trapp, der vor dem Siegtor durch Andrija Zivkovic einen einfachen Schuss nach vorn prallen ließ. «Er ist einer der besten Torhüter in Europa. Heute ist das ein bitterer Moment für ihn. Mit diesem Fehler ist diese Chance vertan», analysierte RTL-Experte Lothar Matthäus zum möglichen Gruppensieg. Saloniki zieht stattdessen direkt ins Achtelfinale (7. und 14. März) ein.

Der eingewechselte Kristijan Jakic verlor am Ende völlig die Nerven und sah in kürzester Zeit Gelb und Gelb-Rot. Auch danach beruhigte sich Jakic nicht, schimpfte erst auf den Schiedsrichter und dann auf den vierten Offiziellen an der Seitenlinie. Die Sperre für das letzte Gruppenspiel in Aberdeen am 14. Dezember wird Jakic verkraften können, denn die Partie hat für den Ausgang der Vorrundengruppe keinen Einfluss mehr.