Brandstiftung

Zapfsäule angezündet: Anklage wegen versuchten Mordes

Er soll er sich einer Mitarbeiterin aufgedrängt und dann ein Feuer gelegt haben: Nun hat sich die Staatsanwaltschaft mit dem Mann beschäftigt.

Im Landgericht soll gegen den Verdächtigen verhandelt werden, ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. (Symbolbild) Foto: Michael Brandt/dpa
Im Landgericht soll gegen den Verdächtigen verhandelt werden, ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. (Symbolbild)

Heusenstamm (dpa/lhe) - Nach einer mutmaßlichen Brandstiftung an einer Tankstelle in Heusenstamm (Kreis Offenbach) im vergangenen Sommer hat die Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter wegen versuchten Mordes angeklagt. Die Anklage sei vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Darmstadt erfolgt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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Der 39-Jährige soll Ende August im betrunkenen Zustand an der Tankstelle eine Zapfsäule vermutlich mit Kraftstoff übergossen und angezündet haben. Mitarbeiter löschten die Flammen, verletzt wurde niemand. Vor der Tat hatte der Mann ein Hausverbot erhalten, weil er versucht haben soll, einer Mitarbeiterin seine Telefonnummer aufzudrängen. Er wurde in Untersuchungshaft gebracht.