Kriminalität

Zoll findet mehr als 83.000 Zigaretten bei Schmuggelversuch

Schwarzes Tuch im Kofferraum, über 83.000 Zigaretten darunter – wie ein Routine-Stopp auf der A4 zum Steuerfahndungsfall wurde.

Der Zoll wurde bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle fündig. (Symbolbild) Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa
Der Zoll wurde bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle fündig. (Symbolbild)

Bad Hersfeld (dpa/lrs) - Einsatzkräfte des Zolls haben auf der A4 in der Nähe von Bad Hersfeld bei einer Kontrolle rund 83.600 Zigaretten in einem Auto sichergestellt. Der Fahrer sei verdachtsunabhängig kontrolliert worden, teilte der Zoll mit. Er sei von Polen nach Frankreich unterwegs gewesen. Zunächst habe er bei der Kontrolle angegeben, keine Zigaretten dabei zu haben. Er sagte außerdem, dass das Fahrzeug einem Freund gehöre. 

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Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle sei den Beamten ein schwarzes Tuch im Kofferraum aufgefallen, unter dem die Schmuggelware zum Vorschein kam. Der Fahrer habe sich von dem Fund überrascht gezeigt. Bei dieser Menge Zigaretten geht der Zoll von gewerbsmäßigem Handel aus. Der Schmuggelversuch entspreche einem Steuerschaden von rund 16.000 Euro, so die Zöllner. Gegen den Fahrer sei ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet worden.