Hemsbach

Glasfaserausbau in Hemsbach startet im zweiten Quartal 2024

Darauf haben die Hemsbacher lange gewartet. Die Deutsche GigaNetz präsentiert einen Plan, wo schnelles Internet ermöglicht wird.

Es ist vollbracht: Die Deutsche GigaNetz ermöglicht in Hemsbach schnelles Internet. Im zweiten Quartal 2024 startet der Ausbau. Foto: Thomas Rittelmann
Es ist vollbracht: Die Deutsche GigaNetz ermöglicht in Hemsbach schnelles Internet. Im zweiten Quartal 2024 startet der Ausbau.

Es dauerte fast vier Wochen, bis die Deutsche GigaNetz einen Plan für die genauen Ausbaugebiete mit Glasfaser vorlegte. Die Bürger stellten sich in dieser zeit immer wieder die Frage, ob sie nun schnelles Internet bekommen oder nicht. Der Plan für Hemsbach liegt nun vor. Die Deutsche GigaNetz GmbH mit Hauptsitz in Hamburg hat nach eigener Aussage für Hemsbach entscheidende Schritte unternommen, um ein hochmodernes Glasfasernetz zu realisieren. „Obwohl die erforderliche Nachfragequote von 35 Prozent bisher nicht erreicht wurde, konnte ein eigenwirtschaftlich vertretbares Ausbaugebiet identifiziert werden – in der Karte orange markiert“, schreibt das Telekommunikationsunternehmen. Dieses beinhaltet auch wichtige Bildungseinrichtungen, die ohne eine Ausbauzusage durch die Deutsche GigaNetz mit rund 100 000 Euro der Stadt Hemsbach finanziert hätte werden müssen. Zu den Bildungseinrichtungen, die Glasfaser erhalten, gehören das BIZ, die Schillerschule, die Goetheschule, die Hebelschule und das Regenbogenland. Die Hans-Michel-Halle und das Rathaus befinden sich ebenfalls im Ausbaugebiet.

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Noch 600 Verträge fehlen

Um den blau markierten Bereich in der dargestellten Ausbaukarte ebenfalls realisieren zu können und damit das angestrebte Ziel eines flächendeckenden Ausbaus von Hemsbach zu erreichen, braucht es noch rund 600 Verträge aus dem gesamten Vermarktungsgebiet, teilt die Deutsche GigaNetz mit. Sollte diese erforderliche Anzahl bis zum Baustart erreicht werden, wird die Ausbauplanung in den Außenbereichen im zweiten Schritt ebenfalls vorgenommen.

Die Deutsche GigaNetz hat jetzt eine Karte vorgelegt, auf der die Ausbaugebiete in Hemsbach zu erkennen sind. Foto: Deutsche GigaNetz
Die Deutsche GigaNetz hat jetzt eine Karte vorgelegt, auf der die Ausbaugebiete in Hemsbach zu erkennen sind.

Bernadeta Juknaite, Vertriebsleiterin bei der Deutschen GigaNetz, äußert sich optimistisch: „Unser Engagement in Hemsbach zeigt, dass wir flexibel auf die Gegebenheiten einer Kommune eingehen, um das maximal mögliche an Glasfaser-Infrastruktur zu realisieren. Im Verlauf der Vermarktung wurde deutlich, dass insbesondere Bewohner von Mehrfamilienhäusern eine ausführlichere Beratung benötigen und somit längere Entscheidungszeiten damit einhergehen, die wir entsprechend berücksichtigen.

Die äußerst positive Entwicklung in der Nachbarkommune Laudenbach sowie das anhaltende Interesse vor Ort geben uns Zuversicht, die benötigten Verträge für den ganzheitlichen Ausbau zu generieren und somit allen Bürgerinnen und Bürgern ein zukunftsfähiges Netz anbieten zu können.“

Verträge mit Generalunternehmen

Für alle drei Ausbaugebiete sind bereits mit regionalen Generalunternehmen Verträge zu den Tiefbauarbeiten geschlossen worden. Laudenbach und Hemsbach werden von CME Deutschland GmbH geplant und gebaut. In Ilvesheim wird KOBAN Bau GmbH diese Aufgaben übernehmen. Der Baustart in Hemsbach ist mit dem Ausbau in Laudenbach verknüpft, der für das erste Quartal 2024 geplant ist. Abhängig vom Baufortschritt plant die Deutsche GigaNetz den Ausbaustart in Hemsbach demnach im zweiten Quartal 2024 und wird dabei von innen nach außen vorgehen. In Ilvesheim befindet sich die Bauplanungsphase bereits in den letzten Zügen. „Wir erleben immer wieder, dass der nahende Ausbaustart nochmals ein „Ruck“ in der Bevölkerung bewirkt und sich bislang Unentschlossene ebenfalls von dem Infrastruktur-Vorhaben überzeugen lassen. Das wünschen wir uns selbstverständlich auch für Hemsbach“, ergänzt Bernadeta Juknaite.

Generelle Informationen zum Glasfaserausbau in Hemsbach und aktuelle News rund um das Infrastruktur-Vorhaben finden Interessierte auch auf der Website: deutsche-giganetz.de/Hemsbach.