Notfälle

Evakuierung nach Blindgänger-Fund in Hamburg abgeschlossen

Im Hamburger Schanzenviertel wird eine britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Einsatzkräfte sind im Rahmen eines Bombenfunds in Hamburg bei Evakuierungsmaßnahmen im Einsatz. Foto: Bodo Marks/Bodo Marks/dpa
Einsatzkräfte sind im Rahmen eines Bombenfunds in Hamburg bei Evakuierungsmaßnahmen im Einsatz.

Hamburg (dpa) - Nach dem Fund einer britischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Hamburger Schanzenviertel ist dort die Evakuierung abgeschlossen.

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In Kürze könne mit der Entschärfung begonnen werden, teilte die Polizei am späten Abend per Twitter mit. Im Sperrradius von 300 Metern sind etwa 5000 Menschen gemeldet, die ihre Wohnungen verlassen mussten, wie die Feuerwehr mitgeteilt hatte. Auch das Restaurant «Bullerei» von Tim Mälzer musste evakuiert werden, wie dieser auf Instagram mitteilte.

Die Bombe war am Montag bei Bauarbeiten nicht weit entfernt vom S-Bahnhof Sternschanze nahe einer Unterführung gefunden worden, über die sowohl die Gleise der S-Bahn als auch des Fernverkehrs laufen. Der Luftraum über dem Fundort wurde gesperrt, der Betrieb mehrerer S-Bahnen eingestellt. Eine Notunterkunft wurde in der Beruflichen Schule St. Pauli in der Budapester Straße hergerichtet.

Der sogenannte Warnradius betrug 500 Meter. In diesem Bereich sollen Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Zum Beispiel sollen die Anwohner Fenster meiden und dem Fundort abgewandte Zimmer aufsuchen. Es ist bereits der zweite Blindgänger binnen nicht einmal zweier Wochen, der in Hamburg gefunden wurde.