13. Verhandlungstag

Fall Fabian: Angeklagte will im August aussagen

Im Fall des getöteten Fabian schwieg die Angeklagte bislang beharrlich. Das soll sich laut einem Verteidiger ändern. Bis zu einer Aussage wird es aber noch dauern.

Die Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen. Foto: Stefan Sauer/dpa
Die Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen.

Rostock (dpa) - Die des Mordes an dem achtjährigen Fabian angeklagte Frau will ihr bisheriges Schweigen brechen. Sie wolle aussagen, sagte ihr Verteidiger Thomas Löcker am Landgericht Rostock. In welchem Umfang und zu welchen Themen müsse aber noch geklärt werden. Als Termin stellte er den Verhandlungstag am 6. August in Aussicht. Dafür wird die Kammer des Landgerichts nach Angaben des Richters den Vormittag des Sitzungstages reservieren. 

Die Staatsanwaltschaft wirft der 30-jährigen Deutschen vor, Fabian am 10. Oktober mit sechs Messerstichen getötet und dann angezündet zu haben. Der Junge wurde erst am 14. Oktober gefunden. Die Frau, die seit 7. November 2025 in Untersuchungshaft sitzt, schweigt bislang zu den Vorwürfen. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.