Barometer für Oscar-Verleihung

Paul Thomas Anderson gewinnt US-Regiepreis

Der Filmemacher ist mit «One Battle After Another» weiter auf Oscar-Kurs. In Beverly Hills heimste er einen renommierten Preis ein.

Der Preis gilt als Vorbote der Oscars. Foto: Jordan Strauss/Invision/dpa
Der Preis gilt als Vorbote der Oscars.

Los Angeles (dpa) - US-Regisseur Paul Thomas Anderson ist für seinen schwarzhumorigen Politthriller «One Battle After Another» mit dem begehrten Regiepreis seines Landes ausgezeichnet worden. Der 55-Jährige erhielt die Ehrung am Samstagabend (Ortszeit) bei einer Zeremonie der Directors Guild of America (DGA) in Beverly Hills. «Dies ist eine unglaubliche Ehre. Wir nehmen sie mit der Liebe und der Wertschätzung all unserer Kollegen in dem Raum entgegen», sagte er. 

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Mit einem Star-Aufgebot rund um Leonardo DiCaprio, Sean Penn und Teyana Taylor erzählt Anderson in dem Film die Geschichte militanter linker Aktivisten, angeführt vor allem von selbstbewussten schwarzen Frauen. Die DGA-Auszeichnungen gelten als Barometer für die Oscar-Verleihung am 15. März, bei der «One Battle After Another» mit 13 Nominierungen ins Rennen geht.

Nominiert für den DGA-Preis waren neben Anderson auch Regisseurin Chloé Zhao («Hamnet») sowie Ryan Coogler («Blood & Sinners»), Guillermo Del Toro («Frankenstein») und Josh Safdie («Marty Supreme»). Die DGA-Trophäen wurden nunmehr zum 78. Mal vergeben.