Russell Brand plädiert auf nicht schuldig
Der frühere Comedian muss sich wegen schwerer Vorwürfe vor Gericht verantworten. Im Juni soll der Prozess um die möglichen sexuellen Straftaten beginnen.
London (dpa) - Der britische Schauspieler Russell Brand hat im Verfahren um weitere Missbrauchsvorwürfe, darunter Vergewaltigung, auf nicht schuldig plädiert. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA aus dem Southwark Crown Court in London.
Brand erschien gewohnt flamboyant gekleidet mit weit aufgeknöpftem Hemd mit Tigerfell-Muster und einem beigefarbenen Hut und Sonnenbrille vor dem Gerichtsgebäude. In der Hand trug der frühere Comedian eine Bibel mit vielen Notiz-Zettelchen.
Der 50-jährige Ex-Mann von US-Sängerin Katy Perry (41), wurde bereits wegen weiterer ähnlicher Fälle angeklagt. Auch zu diesen Vorwürfen bekannte sich Brand nicht schuldig. Die Fälle sollen gebündelt verhandelt werden.
Mit Prozessbeginn wird im Juni gerechnet. Vorgeworfen wird Brand unter anderem, er habe eine Frau in einem Hotel vergewaltigt und eine TV-Mitarbeiterin an der Brust angefasst und sie zum Oralsex gezwungen. Die Vorfälle sollen sich im Zeitraum zwischen 1999 und 2009 ereignet haben.