Leiche von Wanderer aus Falkensteiner Höhle geborgen
Ein Ausflug in die Falkensteiner Höhle endet tragisch: Ein Mann stirbt, der Rettungseinsatz ist beschwerlich. Erst Stunden nach der Aktion verlassen die letzten Einsatzkräfte die Höhle.
Grabenstetten (dpa) - Nach einem mehrstündigen Rettungseinsatz ist die Leiche eines Mannes aus den Tiefen der Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb geborgen worden. Die Gruppe und die Tourguides, mit denen der Mann am Feiertag unterwegs war, hatte die Höhle bereits zuvor verlassen. Der Mann war nach Polizeiangaben wegen eines medizinischen Vorfalls in der schwer zugänglichen Höhle gestorben.
Bergwacht und Rettungsdienst waren nach dem Notruf mit Spezialkräften im Einsatz. Allerdings gestaltete sich die Rettung der Gruppe und die Versorgung des Mannes schwierig. Die Höhle in Grabenstetten ist nur zu Fuß über unwegsames Gelände zu erreichen. Allein der Weg zum Patienten soll etwa eineinhalb Stunden in Anspruch genommen haben. Teilweise müssen in der Höhle Höhenunterschiede von mehreren Metern überwunden werden. Im Innern gibt es zudem keinen Funkempfang.
Genehmigung nötig für Höhleneintritt
Die Schwäbische Alb ist für ihre Höhlen bekannt - die Falkensteiner Höhle ist dabei besonders beliebt. Seit 2018 ist der Zugang wegen der Gefahr plötzlicher Hochwasser offiziell verboten und nur mit Ausnahmegenehmigung der Gemeinde Grabenstetten möglich. Diese lag nach Angaben der Stadtverwaltung bei der Gruppe vor.