Krankenkasse

AOK: Sicherheitslücke in Software erkannt

Die Prüfungen, ob Sozialdaten von Versicherten in Gefahr sind, laufen bereits. Aber welche Länder sind davon betroffen? Ein Überblick.

Berlin (dpa) - Mehrere Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK) sind nach Verbandsangaben von einer Sicherheitslücke in einer Software für Datenübertragungen betroffen. Es werde geprüft, ob dies einen Zugriff auf Sozialdaten von Versicherten ermöglicht habe, teilte der AOK-Bundesverband heute in Berlin mit.

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Betroffen seien die AOKs Baden-Württemberg, Bayern, Bremen/Bremerhaven, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz/Saarland, Sachsen-Anhalt und AOK Plus in Sachsen und Thüringen sowie der Bundesverband.

Die Lücke ermögliche nicht autorisierte Zugriffe auf eine Anwendung, die zum Datenaustausch mit Firmen, Leistungserbringern und der Bundesagentur für Arbeit genutzt werde. Nach dem Erkennen der Schwachstelle in der Software seien umgehend vorgesehene Maßnahmen zur Sicherung von Daten eingeleitet worden. Zudem sei das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert worden.