Schüsse an Schule in Thailand: mindestens sieben Tote
An einer Schule nördlich von Bangkok fallen Schüsse. Mindestens sieben Menschen sterben, mehrere weitere werden verletzt. Der mutmaßliche Täter soll ein Jugendlicher sein.
Bangkok (dpa) - Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in Thailand sind mindestens sieben Menschen getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden. Ersten Informationen zufolge soll es sich bei den Toten um drei Lehrer und drei Schüler sowie den jugendlichen Täter handeln, wie die Zeitung «Khaosod» unter Berufung auf den örtlichen Katastrophenschutz berichtete. Die Hintergründe waren zunächst unklar.
Der Vorfall ereignete sich am Morgen an der Debsirin Nonthaburi School in der Provinz Nonthaburi nördlich von Bangkok. Ersten Ermittlungen zufolge war der mutmaßliche Täter ein Schüler. Laut den Sicherheitskräften soll der Schütze mittlerweile tot sein - er habe sich nach der Tat offenbar selbst erschossen.
Unter den Schülern und Lehrern in dem Gebäude sei Panik ausgebrochen, hieß es. Polizei, Rettungskräfte und Notärzte rückten mit einem Großaufgebot an. Schüler, Lehrer und weitere Beschäftigte wurden vom Campus evakuiert. Der Katastrophenschutz sprach von 15 Verletzten - mindestens einer davon soll in Lebensgefahr schweben.