Prozesse

Weitere 41 Verhandlungstermine im Block-Prozess angesetzt

Das Gericht hat nun Termine bis zum 18. Dezember geplant. Das Verfahren ist schon mehrfach verlängert worden.

Bis Dezember 2026 soll das Block-Verfahren voraussichtlich dauern. (Archivbild) Foto: Georg Wendt/dpa
Bis Dezember 2026 soll das Block-Verfahren voraussichtlich dauern. (Archivbild)

Hamburg (dpa) - Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat das Hamburger Landgericht 41 weitere Verhandlungstermine angesetzt. Das teilte das Landgericht mit. Geplant sind Termine bis zum 18. Dezember. Das Gericht hat das Verfahren schon mehrfach verlängert. 

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Laut Gericht bedeuten die neuen Termine nicht, dass das Verfahren tatsächlich an dem 18. Dezember endet. Es könne kürzer oder länger dauern. Aus der Mitteilung geht nicht hervor, warum neue Termine angesetzt worden sind. 

Weiter wies das Gericht mehrere Befangenheitsanträge zurück, die vonseiten der Angeklagten eingebracht worden sind, wie es in der Mitteilung heißt. Die beteiligten Richter seien nicht voreingenommen. 

In dem Verfahren gibt es derzeit eine längere Pause

Das Verfahren läuft seit dem 11. Juli 2025. Die Hauptangeklagten sind die Hamburger Unternehmerin Christina Block, Tochter des Gründers der Steakhauskette Block House, ein Anwalt der Unternehmensgruppe und ein weiterer mutmaßlicher Entführer aus Israel. 

Block ist angeklagt, während eines Sorgerechtsstreits den Auftrag erteilt zu haben, zwei ihrer Kinder in der Silvesternacht 2023/24 aus der Obhut ihres in Dänemark lebenden Ex-Manns zu entführen. Block bestreitet das.

In dem Prozess gibt es derzeit eine längere Pause. Die Fortsetzung ist nach letztem Stand am 2. März geplant.