Luftfahrtindustrie

Airbus und MTU wollen Brennstoffzellen-Triebwerk entwickeln

Die Abgase herkömmlicher Flugzeugtriebwerke sind besonders klimaschädlich. Elektroantrieb mit Batterien ist für größere Maschinen nicht geeignet. Airbus und MTU versuchen es auf einem dritten Weg.

Airbus und MTU wollen einen Wasserstoffantrieb für Flugzeuge entwickeln. (Symbolbild) Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Airbus und MTU wollen einen Wasserstoffantrieb für Flugzeuge entwickeln. (Symbolbild)

München/Toulouse (dpa) - Airbus und der Triebwerkhersteller MTU wollen gemeinsam ein abgasfreies Brennstoffzellen-Triebwerk für Flugzeuge entwickeln. Ein Gemeinschaftsunternehmen soll ab voraussichtlich 2027 den neuen Antrieb entwickeln und vermarkten, wie die beiden Unternehmen mitteilten.

2025 hatten MTU und Airbus eine Absichtserklärung unterzeichnet, die angekündigte Gründung ist nun der nächste Schritt. Behördliche Genehmigungen und die Gespräche mit den Betriebsräten stehen noch aus. 

Batterien zu schwer

Die Abgase herkömmlicher Flugzeugtriebwerke sind besonders klimaschädlich, da Düsenjets in großer Höhe fliegen. Elektrischer Batterieantrieb gilt in der Luftfahrtindustrie wegen des hohen Gewichts der Batterien als ungeeignet für größere Flugzeuge. Brennstoffzellen hingegen erzeugen Strom an Bord mit Hilfe der chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff. 

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Impressum

Das geplante Gemeinschaftsunternehmen soll nicht nur den Brennstoffzellen-Antrieb bis zur Marktreife bringen, sondern verfolgt auch eine übergeordnete Botschaft: MTU und Airbus wollen europäische Technologieführerschaft demonstrieren. Beide Unternehmen haben in den vergangenen Jahren bereits an der Entwicklung von Brennstoffzellen-Triebwerken gearbeitet.