Oktoberfest

Wurstprüfungskommission tagt auf der Wiesn

Seit 70 Jahren prüft eine besondere Kommission Geschmack, Geruch, Aussehen und Konsistenz der Würste beim Oktoberfest. Eine Variante ist bislang nicht dabei.

Die Wurstprüfungskommission prüft den Geschmack von Schweinswürsten. Foto: -/Kreisverwaltungsreferat München/dpa
Die Wurstprüfungskommission prüft den Geschmack von Schweinswürsten.

München (dpa) - Die Wiesn-Wurstprüfungskommission hat getagt und Schweinswürstel auf dem Oktoberfest verkostet. Acht Würste unterschiedlicher Hersteller, die auf dem Fest zu haben sind, kamen auf den Tisch. Vegane Würste waren nicht dabei - man überlege aber, die Prüfung künftig auszuweiten, hieß es. Seit 70 Jahren werden die Würste auf dem Oktoberfest geprüft, 1953 hatte die Kommission erstmals getagt.

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Bei der Blindverkostung am Dienstag waren Senf und Bier tabu. Nichts sollte den Geschmack verfälschen. Salzig, mit Kräuteraroma - oder ungewohnt zitronig: Gewertet wurden neben Geschmack auch Geruch, Aussehen und Konsistenz. Zur Kommission gehören Vertreterinnen und Vertreter von Verbraucherverbänden, Herstellern und Sachverständigen unter anderem aus dem städtischen Veterinäramt.

Der Appetit auf Schweinswürstl auf dem Oktoberfest war zumindest in früheren Jahren erheblich: Fast eine halbe Million Würstl wanderten in manchen Jahren in die Mägen - etwa so viele wie Hendl. Traditionell gibt es auf der Wiesn auch XXL-Würste von einem halben Meter Länge. Aber vegan ist auch auf dem Oktoberfest auf dem Vormarsch: Nach der veganen Weißwurst ist jetzt auch der vegane Leberkäse da.