Kriminalität

Heppenheim: Polizei stoppt mutmaßliche Betrüger mit „Autobahngold“ auf A5

Zivilfahnder halten auf der A5 bei Heppenheim vier Personen an und beschlagnahmen mutmaßliche Goldattrappen. Gegen die Gruppe wird wegen bandenmäßigen Betrugs ermittelt.

Auf der A5 bei Heppenheim versuchten vier Personen angeblich wertvollen Goldschmuck gegen Bargeld zu tauschen. (Symbolbild) Foto: Adobe Stock
Auf der A5 bei Heppenheim versuchten vier Personen angeblich wertvollen Goldschmuck gegen Bargeld zu tauschen. (Symbolbild)

Heppenheim. Zivilfahnder der Polizei haben am Dienstagmittag vier Personen auf der A5 bei Heppenheim gestoppt und mutmaßlich gefälschten Goldschmuck beschlagnahmt. Nach Polizeimitteilung hatten mehrere Verkehrsteilnehmer zuvor gemeldet, dass die Insassen eines Fahrzeugs an der Anschlussstelle Seeheim-Jugenheim Autofahrer anhielten und ihnen aufgrund einer angeblichen Notlage Goldschmuck gegen Bargeld anboten.

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Die Beamten kontrollierten daraufhin das beschriebene Auto mit zwei Männern und zwei Frauen im Alter zwischen 26 und 38 Jahren. Bei der Durchsuchung fanden sie 19 Goldketten, 99 Ringe, ein Armband sowie ein Paar Ohrringe. Der Schmuck wies laut Polizei teilweise mutmaßlich gefälschte Prägungen auf und soll in Wahrheit aus wertlosen Materialien bestehen.

Die Beamten beschlagnahmten den Schmuck wegen des Verdachts auf sogenannten „Autobahngold“-Betrug. Alle vier Personen wurden vorläufig festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch wieder entlassen. Sie erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen bandenmäßigen Betrugs sowie eines möglichen Verstoßes gegen das Feingoldgesetz. Die Ermittlungen dauern an. (sig)