Polizei zieht nach AC/DC-Konzert in Hockenheim Bilanz
Tausende Menschen feierten den Auftritt der Rockband auf dem Hockenheimring. Die Polizei zieht nun Bilanz.
Was für ein Konzert, was für Legenden auf der Bühne. Am Samstag spielte die legendäre Rockband AC/DC auf dem Hockenheimring und Tausende Besucher aus ganz Deutschland reisten an.
Am Montag zieht die Polizei nun Bilanz: Während der Anfahrtsphase der Besucher kam es aufgrund von mehreren Baustellen zu Verkehrsbeeinträchtigungen vor allem auf der BAB 61, der B 39 und der L 722, schreibt die Polizei. Staus konnten jedoch zeitnah aufgelöst werden. Die Veranstaltung startete zunächst mit einem Rahmenprogramm, sodass der eigentliche Konzertbeginn um 20.30 Uhr pünktlich stattfinden konnte. Im Rahmen des Konzerts kam es zu wenigen veranstaltungstypischen Straftaten, wie Körperverletzungen und Beleidigungen, insbesondere nach dem Konsum alkoholischer Getränke, heißt es weiter in der Pressemitteilung.
Gemessen an der hohen Besucherzahl kann die Polizei von einem friedlichen Verlauf der Veranstaltung sprechen. Nach Konzertende um 22.40 Uhr verließen die Besucher umgehend das Veranstaltungsgelände. Die Abreisephase zog sich insbesondere für die Autofahrer bis etwa 02:30 Uhr hin.
Hier kam es besonders aufgrund eines Verkehrsunfalls auf der B 39 und der L 723 zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Was war passiert? Am Samstagabend kam es auf der B 39 gegen 23.50 Uhr zwischen der Abfahrt Hockenheim-Mitte und Hockenheim -Nord zu einem Verkehrsunfall, nachdem der 27-jährige Fahrer eines BMW einen Stau vor sich übersah.
Er konnte sein Fahrzeug beim Bemerken des Stauendes nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf einen stehenden Mercedes auf. Durch den Zusammenstoß wurden sowohl der 27-Jährige als auch seine Mitfahrerin verletzt. Auch die beiden Mitfahrerinnen des Mercedes wurden durch den Verkehrsunfall verletzt. Alle Verletzten wurden nach bisherigen Erkenntnissen leicht verletzt und nach der medizinischen Erstversorgung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 60.000 Euro. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Aufgrund des Zusammenpralls waren Betriebsstoffe aus den Fahrzeugen ausgelaufen, sodass für die Unfallaufnahme und die anschließende Reinigung der Fahrbahn, der Verkehr lediglich einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte.