Gastro-Tipps

So geht vegan! Die 5 besten veganen und vegetarischen Restaurants der Region 

Vegetarische und vegane Küche ist nicht nur gut fürs Tierwohl, sondern eröffnet ganz neue Geschmacks-Perspektiven. Hier kommen fünf Restaurant-Tipps.

Gesunde Bowls, Kuchen oder Klassiker aus der Comfy-Food-Abteilung: die vegane Küche bietet für nahezu jedes Fleisch- oder Fischgericht inzwischen eine köstliche fleischlose Alternative. Foto: Max Franke auf Pixabay
Gesunde Bowls, Kuchen oder Klassiker aus der Comfy-Food-Abteilung: die vegane Küche bietet für nahezu jedes Fleisch- oder Fischgericht inzwischen eine köstliche fleischlose Alternative.

Alle Restaurants auf einen Blick

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Bunte Bowls, üppige Burger, Wraps und Hot Dogs oder Spaghetti Carbonara, mit Räuchertofu und Cashew-Parmesan serviert. Alles super lecker, alles vegan! Fans der fleischlosen Küche müssen sich in der Gourmet-Region Rhein-Neckar schon längst nicht mehr mit Beilagen abspeisen lassen. Hier kommen unsere fünf Lieblingslokale:

Vegana

Im Vegana werden asiatische Reis- und Nudelgerichte, aber auch vielfältige Sushi- und Bowl-Varianten serviert. Foto: Christian Scheuermann
Im Vegana werden asiatische Reis- und Nudelgerichte, aber auch vielfältige Sushi- und Bowl-Varianten serviert.

Mannheim. Schon beim Betreten des nahe der Fressgasse gelegenen Restaurants wird deutlich, dass man hier auf einen gelungenen Gesamtauftritt Wert legt. Die auf zwei Ebenen verteilten Gasträume liefern nämlich ein überzeugend authentisches Asia-Setting - und das, ohne dabei „overstyled“ zu wirken! Und ob man dann oben oder unten Platz nimmt - entspannt genießen lässt es sich umgeben von Kirschblüten-Bäumchen, großformatigem Buddha-Graffiti und dem Kontrast von dunklem Holzmobiliar und Kupferlampen definitiv auf beiden Etagen.

Wie der Name schon vermuten lässt, hat sich das Haus ausnahmslos der veganen Küche verschrieben. Das heißt ganz praktisch, dass man hier die ganze Bandbreite asiatischer Reis- und Nudelgerichte, aber auch vielfältige Sushi- und Bowl-Varianten ordern kann - aber eben völlig ohne tierische Produkte! Vermissen wird man diese allerdings ganz sicher nicht: Die Kompetenz der Herdverantwortlichen zeigt sich nämlich in allen Facetten des Angebots. Starter, wie die veganen Rippchen „Suon Sot Chua Ngot“, die als kross ausgebackene Würfel in einer süß-sauren Sauce inmitten von feinstreifigen Gemüsen und Fruchtstückchen baden, liefern da bereits mehr als ein kulinarisches Ausrufezeichen. Und auch die gebackenen Austernpilze „Nam bao Ngu chien gion“ hätten die an Hähnchen-Keulen erinnernde Form gar nicht nötig gehabt. Denn obwohl das saftige Innenleben im Verbund mit der krossen Hülle durchaus an das „Original“ erinnert, war der satte Eigengeschmack des nicht umsonst oftmals als Kalbfleischpilz bezeichneten Gewächses viel mehr als nur Fleischersatz. So geht vegan!

Viel mehr als nur Fleischersatz. So geht vegan! Foto: Christian Scheuermann
Viel mehr als nur Fleischersatz. So geht vegan!

Neben den großzügig portionierten Reisnudelsuppen, die zum Beispiel mit gegrilltem Seitan und veganem Hack-Ei-Omelette definitiv als Hauptgang durchgehen, oder den Bowl-Offerten, die ebenfalls individuell mit Tofu, „Hähnchen“ oder „Ente“ bestückt werden können, ist auch die Sushi-Abteilung unbedingt empfehlenswert. Gerade hier wird deutlich, wie zielgenau die Küche agiert: Fisch und Meeresfrüchte vermisst man bei den delikaten Miniaturen niemals - und dass das Gemüse tagesfrisch aus der Region bezogen wird, offenbart sich bei jedem Bissen. Als kleiner Gimmick wird hie und da sogar noch mit gefärbtem Reis der ohnehin schon sehr ansprechende Look des Tellers gepimpt - auch wenn bei der geschmacklichen Intensität der aufgelegten Nigiri, Maki und Mini-Tempura dies gar nicht nötig wäre…

Letztlich punktet auch die passgenaue Getränkebegleitung, die erkennbar handwerklich liebevoll hergestellt werden. Die hausgemachten, mit exotischem Obst verzierten Limonaden sind da genauso auf Augenhöhe mit den Speisen, wie die mit Blüten und frischen Kräuterblättern versehenen Tees - und auch für Wein- und Bierfans steht eine völlig ausreichende Auswahl zur Verfügung. Und weil letztlich auch die Preisgestaltung im positiven Sinn alles andere als „großstädtisch“ daherkommt, ist das „Vegana“ nicht nur für Veganer eine absolute Empfehlung!

📍 Vegana, P6, 14, 68161 Mannheim, 0621 15662477 🕙 Mo – Fr 11.30 – 23, Sa 12 – 23, So 12 – 22 Uhr

Glückstein

Mit der bunten, üppigen Glückstein-Bowl werden nicht nur überzeugte Veggie-Fans abgeholt. Foto: Christian Scheuermann
Mit der bunten, üppigen Glückstein-Bowl werden nicht nur überzeugte Veggie-Fans abgeholt.

Mannheim. Das Motto „Genuss für Leib und Seele“ bringt nicht nur für Inhaber und Küchenchef Roman Kress die Sache auf den Punkt. Denn dass vegetarische oder vegane Küche eben kein Verzichtskochen sein muss, sondern vielmehr ganz neue Perspektiven eröffnet, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Und schließlich engagiert sich der ehemalige Betreiber des „Roman’s“ auch schon länger im Kampf gegen die Verschwendung von Lebensmitteln, der im „Glückstein“ nun einmal die Woche mit einem Überraschungs-Lunch aus Retter-Gut entgegengewirkt wird.

Mit dem Restaurant im Stadtteil Lindenhof hat sich Kress für sein überzeugendes Konzept übrigens gleich noch ein perfektes Refugium geschaffen. Denn der in warm-pastelligen Tönen gehaltene, geschmackvoll gestaltete kleine Gastraum wirkt nämlich genauso sympathisch unverkrampft wie das gesamte Serviceteam mitsamt Chef. Dass dieser seine Offerten zudem gerne selbst erläutert und immer für ein wenig Smalltalk zu haben ist, komplettiert den stimmigen Ansatz, der eben nicht nur kulinarisch rundum überzeugt. Beim griechischen Klassiker Moussaka, der hier unter anderem mit Süßkartoffeln und roter Bete bestückt erscheint, oder der bunten, üppig mit süßen Früchten und säuerlich eingelegten Gemüsen garnierten Glückstein-Bowl werden dann sicher nicht nur überzeugte Veggie-Fans abgeholt. Und spätestens bei der tomatigen, herrlich süffigen Lasagne fragt man sich schon, warum man da noch auf die fleischhaltige Alternative zurückgreifen sollte - das verwendete Sonnenblumen-Hack liefert nämlich neben prägnanter Aromatik auch ordentlich Biss für’s gelungene Mouthfeeling und ist viel mehr als nur Fleisch“ersatz“!

Inhaltlich etwas umfangreicher als mittags geht es letztlich am Abend zu. Und zwar einerseits mit italienischen Evergreens wie Spaghetti Carbonara, die mit Räuchertofu und Cashew-Parmesan vegan interpretiert werden, oder sogar die deutsche Klassik mit dem Trio „Roulade, Rotkohl, Kartoffeln“ augenzwinkernd pflanzlich zitiert wird. Vorweg hat man sich da vielleicht schon für ein Kürbis-Kokos-Ingwer-Süppchen mit Knusperbrot oder Korean Pancakes mit Sesam und Gurken-Kimchi entschieden und als Abschluss ein Stück Zitronentarte mit Karamellcreme, Popcorn und Kumquat-Confit eingeplant. Kulinarische Vielfalt auf hohem Niveau ist also garantiert - und Langeweile kommt auf der saisonal wechselnden Karte sowieso nicht auf!

Genauso bunt wie auf der Speise- geht es auch auf der Getränkekarte zu: Neben hausgemachter Kombucha und zitronig-minzigem Hibiskus-Eistee locken feine Pfälzer Weine von Bassermann-Jordan, Knipser und Co. und auch die Auswahl an Cocktails (vielfach auch in alkoholfreier Variante!) lockt zum Probieren. Und wer gar nicht genug bekommen: Das „Glückstein“-Team kann man auch für private Geburtstage und Firmen-Events buchen!

📍 Lindenhofstraße 62, 68163 Mannheim, 0621 43751625 🕙 Mo bis Fr 11. 30 – 22, Sa. 17.30 – 22, (Küchenschluss: 21.30 Uhr)

Com Chay

Das vietnamesische Restaurant Com Chay hat nicht nur in der Quadratestadt eine große Fangemeinde. Foto: Christian Scheuermann
Das vietnamesische Restaurant Com Chay hat nicht nur in der Quadratestadt eine große Fangemeinde.

Mannheim. Das von außen eher unscheinbar wirkende, in einer Passage etwas versteckt platzierte Domizil von Van Dao Dang bietet etwas, was man nicht kaufen kann: Authentizität! Das liegt nicht unbedingt nur daran, dass das Interieur die vietnamesische Heimat der Betreiber mit viel Bambus und hübschen Holzlampen zitiert, ohne dabei kitschig zu wirken. Vielmehr ist es der ungemein herzliche Auftritt des gesamten Teams, das erkennbar voller Überzeugung ihr gastronomisches Konzept liebt und lebt.

Die ganz bewusst getroffene Entscheidung, sich ausnahmslos auf vegane Gerichte zu konzentrieren, fiel da übrigens nicht besonders schwer. Die vietnamesische Küche ist ja an sich schon eher gemüselastig und hat mit dem Alleskönner Tofu zusätzlich noch einen proteinreichen Gamechanger im Gepäck, der viele Gerichte aufwertet, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Schon mit der „Sup Wantan“ zum Auftakt wurde beim letzten Besuch schnell deutlich, warum das kleine Restaurant nicht nur in der Quadratestadt eine große Fangemeinde hat: Die aromensatte Brühe bildete da die Grundlage für die unterschiedlich bissfesten Gemüsestücke, während die leicht rauchigen Wan Tan als Einlage das Spektrum mit einer zusätzlichen aromatischen Kante erweiterten. So gut kann „einfach“ sein, wenn die verwendeten Zutaten hochwertig sind und am Herd kompetent zusammengeführt werden.

Und spätestens bei den Hauptgerichten kommen Aisa-Fans voll auf ihre Kosten. Diese bilden hier nämlich mit abwechslungsreichen Varianten klassischer vietnamesischer Rezepte die ganze Bandbreite dieser feinen Länderküche ab. Mit einem Teller „Pho Xao“ bestätigte sich dann letztlich der erste Vorspeisen-Eindruck auch im Hauptgang: Die mit schlotzigen Röstzwiebeln getoppten Reisbandnundeln kamen mit Sojasprossen, Pak Choi, Erdnüssen, Koriander und Frühlingszwiebeln schon herrlich authentisch daher, bevor als Clou die auf Seitan-Basis hergestellte, in krosser Panade ausgebackene „Ente“ zum großen Auftritt kam! Auch für Fleischfans unbedingt eine lohnende Alternative - einfach mal probieren!

Ganz klassisch mit Reis aus dem Tontöpfchen begleitet ging es mit „Com Thap Cam“ weiter, bei dem zunächst karamellisierter Tofu das Bild prägte. Die mit Ingwer angespitzte, fein zitrisch abgeschmeckte Brühe, in der dieser begleitet von Shiitake, Morcheln, Zucchini und Seitanstreifen schwamm, dürfte übrigens auch im Ursprungsland jeden überzeugen - komplex und vielschichtig war diese nämlich fast der eigentliche Star des Gerichts Selbstverständlich ist auch der süße Bereich komplett vegan gehalten und bietet neben gebackener Ananas auch vegane Eisvarianten, während man dazu noch den letzten Rest des stilecht im kleinen Kännchen servierte Jasmin- oder Artischocken-Tees genießt. Auch die hausgemachten Smoothies passen natürlich bestens zu den hiesigen Offerten, die übrigens auch das finanzielle Genuss-Budget nicht übermäßig belasten.

📍 Com Chay, O7, 25, 68161 Mannheim, 061 82838210 🕙 Montag bis Samstag 12 – 22, Fe. 12 – 22 Uhr

Bodhi

Orientalische Klassiker wie Falafel und Tabouleh kommen im Bodhi in Star-Qualität auf den Tisch. Foto: Christian Scheuermann
Orientalische Klassiker wie Falafel und Tabouleh kommen im Bodhi in Star-Qualität auf den Tisch.

Mannheim. Das quirlige Mannheimer Szeneviertel Jungbusch, das sogar mit ein wenig Hafenatmosphäre glänzen kann, bietet ja schon in (multi)kultureller Hinsicht so einiges, was zu entdecken sich lohnt. Vielleicht war das auch einer der Gründe warum Silvan Kazar genau diese Ecke für sein vegetarisch-veganes Konzept ausgesucht hat. Die diesem zugrunde liegende arabische Küche, die per se eher vegetarisch aufgestellt ist, bietet sich hierfür natürlich unbedingt an. Fleischgerichte vermisst man auf der erfreulicherweise nicht zu umfangreichen Karte jedenfalls ganz sicher nicht - vor allem weil das, was auf den Tellern landet, schlichtweg grandios schmeckt!

Passend zur Umgebung kommt der kleine Gastraum urban und stylish daher: Großformatige Graffiti am freigelegten Mauerwerk und die insgesamt farbenfrohe Gestaltung tragen zur gechillten Atmosphäre ebenso bei wie die sympathisch-lockere Art des Chefs. Und wenn dieser die in der kleinen Küche von seiner Tante und einer weiteren Mitarbeiterin täglich frisch in Handarbeit zubereiteten Spezialitäten am Tresen auf den Tellern drapiert, kommt dann fast schon ein wenig Street-Food-Stimmung auf…

Die Karte listet zwar mittlerweile allseits bekannte orientalische Klassiker wie Falafel und Tabouleh, allerdings ist die Qualität der Bodhi-Varianten geschmacklich meilenweit von handelsüblicher Stangenware entfernt. So überzeugen die handgemachten Kichererbsenbällchen hier mit krosser Hülle, fluffigem Innenleben und authentisch-gewürzigem Geschmack und adeln nicht nur den großen gemischten Teller, auf dem nahezu alle hauseigenen Classics wie die süchtig machenden Cremes (Granatapfel, Spitzpaprika, Kichererbse, Aubergine) oder das frittierte Gemüse „Magali“ versammelt sind.

Ebenfalls absolut empfehlenswert ist der sehr großzügig portionierte ShaVarma-Wrap-Teller, der neben Seitan unter anderem mit Tomaten, eingelegter Gurke und Knoblauchcreme perfekt ausbalanciert wirkt, und letztlich mit Pommes frites und veganer Sauce (natürlich ein Geheimrezept!) auf dem Teller landet. Wer eine Spur weniger hungrig ist, sollte sich für den nicht ganz so üppig dimensionierten „Awesome“-Wrap entscheiden: Die klassisch mit Bulgur-Falafeln gefüllte Rolle, gerät mit Datteln, Paprikacreme und hausgemachter Sweet-Chili-Sauce versehen nämlich ebenfalls zum absoluten Hinschmecker…

Neben den täglich wechselnden Desserts überzeugt auch das hiesige Getränkeangebot: Traditioneller Ayran steht da neben Limonade und Eistee und sogar einigen feinen Weinen zur Wahl, die gerade zur intensiv-würzigen Küche naturgemäß gut passen. Für den Genuss in den eigenen vier Wänden bietet sich zudem das Catering-Angebot des Hauses an - das übrigens auch für große Gesellschaften zu haben ist und die nächste Party kulinarisch ganz bestimmt auf’s nächste Level hebt!

📍 Bodhi, Beilstraße 1, 68159 Mannheim, 0157 50015478 🕙 Mo. bis Do. 11.30 – 22 Uhr, Fr. und Sa. 11.30 – 23, So. 13 – 21 Uhr

red - Die grüne Küche

Im red setzt man seit 30 Jahren konsequent und erfolgreiche auf Qualität und Heimatnähe. Foto: red - Die gruene Kueche
Im red setzt man seit 30 Jahren konsequent und erfolgreiche auf Qualität und Heimatnähe.

Heidelberg. Ohne Zweifel ist das Refugium von Jürgen Sickler defintiv ein Klassiker, wenn es um vegetarisch-vegane Gastronomie in der Region geht. Dass das Restaurant des ehemaligen Schülers von Kochlegende Harald Wohlfahrt nun schon auf eine über 30-jährige Geschichte zurückblicken kann, spricht für das langfristig erfolgreiche Konzept, das konsequent auf Qualität und Heimatnähe setzt. Und eins ist klar: Diese beiden Grundpfeiler sind auf jedem Teller nachzuschmecken - und das eben ganz ohne Fleisch, Fisch und Co.! Wer sich übrigens fragt, wie das Haus zu seinem Namen kam, wird schnell fündig: Als passionierter Hobbygärtner züchtet Sickler im heimischen Garten unzählige Tomatensorten, die dann während der Saison natürlich auch die Gäste geschmacklich begeistern. Von „grün“ zu „rot“ - ganz einfach!

Konzeptionell ist das Angebot ebenso durchdacht wie breit aufgestellt. Nicht nur, dass mit einem preiswerten Tagesgericht auch der schmalere Geldbeutel zum Einsatz kommen kann - auch das in Büffetform offerierte Tableau von Suppen, Salaten, Pfannengerichten und Aufläufen bietet viel Abwechslung. Mal mit saisonalem, mal mit inhaltlichem Schwerpunkt à la „Feuerwerk im Mund“.

Im Mittelpunkt des red-Konzepts, das im geräumigen, hellen Gastraum mit Leben gefüllt wird, steht die mit einer erstaunlichen Bandbreite bestückte Büffet, das warme und kalte Speisen zur Selbstbedienung bereit hält. Abgerechnet wird die eigene Zusammenstellung zum Festpreis für 100g dann am Counter - und zwar ganz gleich, ob man sich am heißen oder kalten Angebot bedient hat. Die Salatbar liefert dann Kreationen wie einen Quinoasalat mit Räuchertofu oder einen Roten-Thai-Curry-Nudelsalat mit Edamamebohnen, während letztens vor allem die hausgemachte warme Linsen-Dhal-Variante geschmacklich punktete. Und auch wenn die Dessert-Abteilung mit roter Beerengrütze, Schokoladencreme und Tiramisu eher allseits Bekanntes listet, kann man sich sicher sein, dass auch hier zumindest das vegetarische Credo hochgehalten wird.

Neben dem „normalen“ Angebot lohnt sich übrigens auch der Blick ins weitere Programm. Da gibt es neben den beliebten Themen- oder Saison-Kochkursen nämlich auch noch die Möglichkeit, sich die red-Küche per Catering in die eigenen vier Wände zu holen. Die nächste Feier kann dann also auch genauso „grün“ und „rot“ werden, wie der Besuch des Stammhauses in der Heidelberger Innenstadt.

📍 Poststraße 42, 69115 Heidelberg, 06221 9145206 🕙 Mo bis Sa 11.30 – 22 Uhr (Küche/Büffet bis 21 Uhr)