Zivilfahnder stoppen 38 Fahrzeuge

Südhessen: Festnahme und Geldwäsche-Verdacht bei Kontrollen auf Autobahnen

Zivilfahnder der Polizei haben am Donnerstag 38 Fahrzeuge auf Autobahnen in Südhessen kontrolliert. Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann wurde festgenommen, bei einem anderen Fahrer fanden die Fahnder Drogen und einen hohen Bargeldbetrag.

Die Polizei stoppte zahlreiche Fahrer auf Autobahnen in Südhessen. Foto: Sascha Lotz
Die Polizei stoppte zahlreiche Fahrer auf Autobahnen in Südhessen.

Südhessen. Zivilfahnder der Polizei haben am Donnerstag insgesamt 38 Fahrzeuge auf Autobahnen in Südhessen kontrolliert und 71 Personen genauer unter die Lupe genommen. Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann wurde festgenommen, bei einem anderen Fahrer fanden die Fahnder Drogen und einen hohen Geldbetrag, teilten die Beamten mit.

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Sieben Ermittlungsverfahren wurden bei den Kontrollen eingeleitet. Die Palette reiche von Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis bis hin zum Verdacht der Geldwäsche. Ein Mann wurde von der Staatsanwaltschaft wegen eines laufenden Ermittlungsverfahrens zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Gegen einen 34 Jahre alten Autofahrer aus Osteuropa lag ein Haftbefehl wegen besonders schwerem Diebstahl vor. Der Mann wurde festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er nun die nächsten rund sieben Monate verbringen wird.

Im Fahrzeug eines 31 Jahre alten Mannes fanden die Fahnder auf der A67 bei Büttelborn etwa 20 Gramm Cannabis und einen Joint. In der Armlehne fanden sie Bargeld in Höhe von mehr als 22.000 Euro. Die Geldscheine seien positiv auf Kokain getestet worden. Zudem habe der 31-Jährige, der mit einem Beifahrer unterwegs war und bereits in der Vergangenheit wegen Drogendelikten aufgefallen war, widersprüchliche Angaben zur Herkunft sowie Verwendung des Geldes gemacht. Die Polizei stellte das Geld sicher. Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen des Verdachts der Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte - auch Geldwäsche genannt - ein.

Neben der Polizei Südhessen waren Beamte der Präsidien Mannheim und Rheinpfalz im Einsatz. Die flächendeckenden Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbruch und weiterer Eigentumskriminalität dienten nach Polizeiangaben insbesondere dem Ziel, Straftäter nachhaltig zu verunsichern sowie Südhessen und die angrenzenden Gebiete für die Täter unattraktiv zu machen. (dls)