Aufräumaktion in Rimbach am 27. September
Am 27. September heißt es wieder: Handschuhe an und Müllsäcke füllen! Die dritte große Aufräumaktion des Unverpacktladens im Weschnitztal steht an.
Rimbach. Ende September lautet das Motto: Handschuhe anziehen und Müllsäcke füllen. Am Samstag, 27. September, lädt das Team des Unverpacktladens im Weschnitztal von 14 bis 16 Uhr zur nächsten großen Aufräumaktion ein. Treffpunkt ist wie gewohnt am Hintereingang des Ladens in der Gymnasiumstraße 12 in Rimbach, direkt beim Rathausparkplatz. Mitmachen können alle – ob jung oder alt, ob mit Freunden, Familie oder allein.
„Wir möchten zeigen, dass jeder etwas bewirken kann, wenn man zusammen anpackt“, erklärt Organisatorin Malou Helfert. Sie ist die treibende Kraft hinter der „Retterbande“, einer Gruppe von Freiwilligen, die sich bereits seit der Rettung des Unverpacktladens vor einigen Jahren engagiert. Nach zwei erfolgreichen Aktionen – im Herbst 2024 und im Frühjahr 2025 – startet nun die dritte Runde, diesmal als Teil des weltweiten „World Cleanup Days“.
Insgesamt 67 Kilogramm Abfall
Bei den bisherigen Einsätzen sammelten die Helfer insgesamt 67 Kilogramm Abfall, darunter vor allem Zigarettenstummel, Flaschen, Dosen, Pappbecher und Verpackungen. „Es ist erstaunlich, wie viel in nur zwei Stunden zusammenkommt. Gleichzeitig ist es ein gutes Gefühl, wenn man die vollen Säcke sieht“, so Helfert. Besonders die jungen Teilnehmer seien mit Begeisterung dabei gewesen – ein Aspekt, der ihr als Mutter besonders wichtig ist: „Kinder lernen so, dass jeder Verantwortung übernehmen kann.“
Unterstützt wird die Aktion von der Gemeinde, die Greifzangen und Müllsäcke bereitstellt und die Entsorgung übernimmt. Auch die Resonanz in Rimbach wächst: Spaziergänger bedanken sich, Autofahrer hupen zustimmend, Daumen gehen nach oben. „Das zeigt, dass unser Einsatz wahrgenommen wird und ankommt“, freut sich Helfert.
Kurze Anmeldung empfohlen
Wer sich beteiligen möchte, benötigt lediglich Handschuhe, wetterfeste Kleidung und Motivation. Müllsäcke und Greifzangen stehen vor Ort bereit. Eine kurze Anmeldung im Laden oder per Mail wird empfohlen, spontane Helfer sind jedoch ebenfalls willkommen.
Die Zahl der Freiwilligen steigt stetig: Beim ersten Mal kamen neun Teilnehmer, bei der zweiten Aktion bereits 18. „Wenn sich das so fortsetzt, könnten wir in ein, zwei Jahren vielleicht 50 oder 60 Leute sein“, so die Hoffnung von Helfert. Am wichtigsten bleibe jedoch das Gefühl, gemeinsam etwas Sinnvolles erreicht zu haben: „Man geht nach Hause, sieht die sauberen Wege und Wiesen – und weiß, dass man etwas verändert hat.“ Am 27. September heißt es also wieder: Zwei Stunden Zeit für eine saubere Gemeinde – für Natur, Umwelt und ein gutes Miteinander.