Heppenheim

Das 500. Baby des Jahres ist in Heppenheim geboren

Die Jubiläumsmarke zur Jahresmitte wertete das Kreiskrankenhaus Bergstraße als Beleg für die Qualität der Arbeit im Team.

Im Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim ist in diesen Tagen das 500. Baby in diesem Jahr zur Welt gekommen. Anlässlich des kleinen Jubiläums gab es für die Familie aus Bensheim von einer Vertreterin der Hebammen, der Ärzteschaft und der Mutter-Kind-Station einen Blumenstrauß für die Eltern. Foto: Kreiskrankenhaus Bergstraße / Thomas J. Zelinger
Im Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim ist in diesen Tagen das 500. Baby in diesem Jahr zur Welt gekommen. Anlässlich des kleinen Jubiläums gab es für die Familie aus Bensheim von einer Vertreterin der Hebammen, der Ärzteschaft und der Mutter-Kind-Station einen Blumenstrauß für die Eltern.

Geboren in Heppenheim, geboren im Kreiskrankenhaus Bergstraße (KKH). Zum 500. Mal ist dies in diesem Jahr bereits vermerkt worden. „Und auch wenn jede Geburt für sich etwas ganz Besonderes ist, so ist diese 500. Geburt doch nochmal ein herausragender Moment zum Innehalten gewesen“, schreibt die Krankenhausleitung. Gesund und munter hat der kleine Erdenbürger dieser Tage das Licht der Welt erblickt, ein Junge, 3300 Gramm schwer, 50 Zentimeter groß.

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Sein Daheim wird er mit Mutter, Vater und größerem Bruder in Bensheim haben. Die Freude bei Eltern, Hebammen, dem Team der Mutter-Kind-Station und der Ärzteschaft war groß. Zur Feier des Geburtstags mit Jubiläumscharakter gab es beim Fototermin am folgenden Tag Blumen für die junge Familie. Wobei die Hauptperson den Moment allerdings in Seelenruhe verschlief.

Eine markante Zahl

Für das zum Heidelberger Universitätsklinikum gehörende Kreiskrankenhaus Bergstraße ist die 500. Geburt eine markante Zahl. Wegweisend für den Weg durch das Jahr. „Zeigt es doch, dass das Haus einen hohen Stellenwert als Geburtsklinik für die gesamte Region hat“, heißt es in der Pressemitteilung. Nicht nur aus dem Kreis Bergstraße, sondern auch aus dem Umland jenseits der Kreisgrenzen kommen werdende Mütter zum Entbinden nach Heppenheim. In der von Chefärztin Dr. Cordula Müller geleiteten Geburtsklinik am Kreiskrankenhaus begleite sie ein Team aus Hebammen, Fachpflegekräften, Ärztinnen und Ärzten, das seine Arbeit an mordernsten Standards der Geburtshilfe ausrichte und das an allen Stellen bestrebt sei, eine familienfreundliche Atmosphäre zu pflegen, die der Besonderheit einer Geburt gerecht werde.

Zertifizierung erfolgt

Das Kreiskrankenhaus Bergstraße ist als babyfreundliche Geburtsklinik zertifiziert. Dem Zertifikat liegen Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen zugrunde. Einer der zentralen Schwerpunkte ist dabei das Fördern des Stillens, was unter anderem bedeutet: das Vermitteln der positiven Effekte für das Baby und die Mutter sowie – wo notwendig – praktische Hilfestellung.

Auch die intensive und damit sehr persönliche Bindung zwischen Eltern und Baby, vor allem unmittelbar nach der Geburt zwischen Mutter und Neugeborenem, werde mit Fingerspitzengefühl und Aufmerksamkeit für den Augenblick gefördert.

Das umfassende Leistungsspektrum des Kreiskrankenhauses in der Geburtshilfe, beginnend vor der Geburt, bei der Geburt, fortgeführt bei der Betreuung und Begleitung auf der Mutter-Kind-Station, orientiere sich konsequent an den Belangen der Eltern und der Babys. Soviel Privatsphäre und Individualität wie möglich, soviel Krankenhaus wie notwendig sei hier die gelebte Devise.

„Viel Platz in dem Konzept nimmt ein großes Angebot individueller Möglichkeiten des Gebärens ein, ausgerichtet an den Wünschen und Bedürfnissen der Mutter“, erklärt die Klinikleitung. Abgerundet wird dies durch einen von Hebammen geleiteten Kreißsaal, der die Privatsphäre der Hausgeburt ein Stück weit ins Krankenhaus hole und im Hintergrund die medizinische Begleitung durch Ärzte bei Bedarf bereithalte. Die 500. Geburten in diesem Jahr nehmen die Verantwortlichen des Kreiskrankenhauses Bergstraße zum Anlass einer ersten Zwischenbilanz. Sie sehen die Geburtsklinik gut aufgestellt, ausgerichtet an den Belangen von Gegenwart und Zukunft. „Und es ist erklärtes Ziel, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und das Haus kontinuierlich weiterzuentwickeln“, heißt es abschließend.