Birkenau

Das große Fest der Birkenauer läuft

Bürgermeister Milan Mapplassary findet nach dem Fassbieranstich zur Kerwe nachdenkliche Worte. Noch bis zum Montag ein buntes Programm.

Zum zweiten Mal in seiner Amtszeit führte Bürgermeister Milan Mapplassary (Dritter von rechts) den Fassbieranstich für die Birkenauer Kerwe durch. Danach hielt er ein kleines Plädoyer für noch mehr Zusammenhalt unter den Bürgern. Foto: Fritz Kopetzky
Zum zweiten Mal in seiner Amtszeit führte Bürgermeister Milan Mapplassary (Dritter von rechts) den Fassbieranstich für die Birkenauer Kerwe durch. Danach hielt er ein kleines Plädoyer für noch mehr Zusammenhalt unter den Bürgern.

Bürgermeister Milan Mapplassary wird mit seinen Worten zur Kerweeröffnung in Birkenau den meisten seiner Mitbürger aus dem Herzen gesprochen haben. Nachdem er zum zweiten Mal den Fassbieranstich bei der Kerwe vorgenommen hatte, hielt er ein kleines Plädoyer für noch mehr Zusammenhalt unter den Einwohnern in einer schwierigen Zeit.

Dies sei im Angesicht der vielen Krisen auf der Welt – Mapplassary erwähnte unter anderem den Krieg in der Ukraine – und den damit verbundenen Herausforderungen jetzt vielleicht wichtiger denn je. Daher rief er die Bürger dazu auf, immer dann, wenn es nötig sei, näher zusammenzurücken, und appellierte gleichzeitig an den Zusammenhalt unter den Vereinen.

„Aber gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir alle zusammen ein fröhliches Fest feiern“, sagte der Rathauschef und dankte dem Kerweteam für die umfangreichen Vorbereitungen, die eine solche Großveranstaltung erst ermöglichten. In seinen Dank schloss er auch die Mitarbeiter der Verwaltung und insbesondere des Bauhofs mit ein, die das ihre zum Gelingen des Festes getan hätten.

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Auch ein Fest der Kinder

In der Tat sah man nach dem Fassbieranstich vorwiegend fröhliche Menschen, die die Sorgen des Alltags für einige Stunden vergessen konnten. Und Dinge, über die man sich freuen konnte, gab es zuhauf. So verbrachten die ganz Kleinen vor dem Schlafengehen ihre Zeit gern am Karussell, oft mit einer Süßigkeit in der Hand, die für sie am Zuckerwarenstand gekauft worden war. Die Erwachsenen erfreuten sich beim Schlendern über den Festplatz über das reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken und später auch an der Musik, die von drei unterschiedlichen Orten kam.

Auf der Hauptbühne auf dem Platz La Rochefoucauld präsentierte Rico Bravo seine Schlagerparade, zu späterer Stunde öffnete der Open-Air-Club 128 mit den DJs Jonas Böhm, RØNNIC und Marc Scheible. Derweil sangen die Besucher auf dem Parkplatz nahe der evangelischen Kirche beim Mallorca-Open-Air-Floor mit DJ Minimi begeistert mit.