Reisen

„Mit Leib und Seele Erzieherin“

Anke Eberle feiert 25-jähriges Dienstjubiläum und nicht nur die Kinder des Regenbogenkindergartens Reisen gratulieren.

Erzieherin Anke Eberle (Mitte) feierte 25-jähriges Dienstjubiläum. Es gratulierten unter anderem Doris Schütz, Leiterin des Regenbogenkindergartens in Reisen, und Bürgermeister Milan Mapplassary. Foto: Philipp Reimer Fotografie
Erzieherin Anke Eberle (Mitte) feierte 25-jähriges Dienstjubiläum. Es gratulierten unter anderem Doris Schütz, Leiterin des Regenbogenkindergartens in Reisen, und Bürgermeister Milan Mapplassary.

Schon an der Eingangstür zum Regenbogenkindergarten in Reisen wurde auf das 25-jährige Dienstjubiläum von Anke Eberle hingewiesen. Und dieses wurde zum Ende der vergangenen Woche mit einer emotionaler Feier und viel guter Laune gefeiert. Gleich zu Beginn wurde Eberle eine selbst gebastelte „Ehrenmedaille“ überreicht. Auf ihr war zu lesen: „Die Legende auf dem Gelände.“ Und nicht nur die Kinder des Regenbogenkindergartens, der Personal- und Elternbeirat, sondern auch Kindergartenleiterin Doris Schütz und Bürgermeister Milan Mapplassary gratulierten.

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"Sie ist mit viel Herz dabei"

„Sie ist mit Leib und Seele Erzieherin und ist mit viel Herz dabei. Daher danken wir ihr für ihr großes Engagement und Verantwortungsbewusstsein“, sagte Schütz über Eberle, die zudem ihren Werdegang kurz skizzierte.

So startete Eberle im August 1994 in besagtem Regenbogenkindergarten in Reisen ihr Vorpraktikum, bei dem sie bereits ihre Freude an der Arbeit mit Kindern entwickelte. Ihr Anerkennungsjahr absolvierte Eberle in der Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ in Birkenau, blieb dort als Erzieherin beschäftigt und übernahm schließlich im Jahr 2001 die Leitung der Einrichtung. Nach dem Erziehungsurlaub kam Eberle im Jahr 2011 schließlich als Erzieherin zurück zu den Wurzeln, nämlich in den Regenbogenkindergarten in Reisen.

Geschenke und viel Dankbarkeit

Eberle freute sich sehr über die kleine, herzliche Feier, die das Kindergartenteam auf die Beine gestellt hatte. Vor allem wurde gemeinsam mit den Kindern an diesem Tag gefeiert, die der Jubilarin Geschenke überreichten. Eberle bedankte sich sowohl bei ihren Kolleginnen als auch beim Träger für die gute und lange Zusammenarbeit.

Mit Freude denkt sie an ihren allerersten Tag in diesem Beruf zurück. „Ich war sehr aufgeregt und gerade einmal 17 Jahre alt. Alles war neu und es war der Start in das Berufsleben“, erinnert sich Eberle. Der Start in einen Beruf, der ihr große Erfüllung bringt. Seit dieser Zeit hat sie viele kleine Birkenauer begleitet – und den Wandel in den vergangenen 25 Jahren miterlebt. Denn vieles habe sich geändert.

Der „Wandel der Zeit“ sei nicht nur in der Pädagogik spürbar, sondern auch in den Betreuungsangeboten an sich, denn die Familiensituationen haben sich gewandelt, Ganztagsangebote und Betreuung für Unter-Dreijährige sind heute nicht mehr wegzudenken.

„Es ist eine Berufung“

Bürgermeister Mapplassary ließ es sich ebenso nicht nehmen, zu gratulieren: „Wenn jemand 25 Jahre bei uns in der Gemeinde arbeitet, dann ist es in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Aus Sicht eines Arbeitgebers sind wir stolz und dankbar, wenn Menschen wie Anke uns so lange die Treue halten und mithelfen, hier in Birkenau etwas zu bewegen. Aus Sicht der Allgemeinheit kommen aber noch weitaus wichtigere Aspekte hinzu.“

Als Erzieherin habe Eberle 25 Jahre lang die Kinder – und damit die Zukunft der Gemeinde – mitgeprägt, den kleinen Birkenauern wichtige Werte vermittelt und den Eltern mit Rat und Tat zur Seite gestanden. „Eine Erzieherin zu sein, ist kein Job. Es ist eine Berufung, die vieles abverlangt“, so Mapplassary. Eberle habe die vielen und tiefgehenden Veränderungen dieses Berufs miterlebt und mitgetragen. Ein Beruf, der ein vielfältiges Aufgabenspektrum und große Verantwortung aufweist. Mapplassary bedankte sich im Namen der Gemeinde für Eberles besonderes Engagement.