Gorxheimertal

Natur zum Anfassen und Entdecken

Erstmals wird in Gorxheimertal ein „Tag der Natur“ angeboten. Am 2. September gibt es viele Informationen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt.

Eine Premiere: An der Teichanlage in Trösel findet erstmals ein „Tag der Natur“ statt. Foto: Fritz Kopetzky
Eine Premiere: An der Teichanlage in Trösel findet erstmals ein „Tag der Natur“ statt.

Das erste Septemberwochenende steht in Gorxheimertal ganz im Zeichen der Natur: Während am Freitag, 1. September, interessierte Kinder im Rahmen der Ferienspiele zu einer spannenden Spurensuche im Wald mit den Jägern aus Trösel eingeladen werden (wir haben berichtet), geht es am darauffolgenden Tag ähnlich naturverbunden weiter. Denn: Erstmals wird in Gorxheimertal zu einem „Tag der Natur“ eingeladen. Angesprochen fühlen dürfen sich sowohl Kinder als auch Erwachsene, die mehr über die heimische Tier- und Pflanzenwelt erfahren möchten. Der Eintritt ist frei.

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Teichanlage wird zum Treffpunkt

Die Veranstaltung findet am Samstag, 2. September, von 14 bis 18 Uhr an der Teichanlage in Trösel statt. Für diesen Aktionstags haben sich mehrere Engagierte zusammengetan, die viel Zeit in Feld, Flur und Wald investieren. Ihr gemeinsames Ziel: den Menschen die Natur näherbringen. Mehrere örtliche Vereine, Organisationen sowie die Behörde Hessen Forst, die über das Wachstum der Bäume informiert, und auch Privatpersonen, wie beispielsweise Landwirte, die über Viehhaltung berichten, wollen an diesem Tag darüber informieren, wie abwechslungsreich die heimische Umwelt ist.

Initiator dieses Aktionstags ist Timo Bernert. Er ist Jagdpächter in Trösel, naturverbunden und unter anderem beim Angelsportverein aktiv. Er erwarb im April dieses Jahres die Qualifikation „Naturpädagoge“ des Deutschen Jagdverbands. Aus dieser Position heraus, vermittelt er das nachhaltige Wissen über Jagd und Natur. Auch mit Vorschulkindern spricht er regelmäßig über die Natur und den richtigen Umgang mit ihr.

Bienen, Greifvögel und Co.

„Am ,Tag der Natur’ soll es unter anderem Vorführungen und viele Informationen geben. Es geht auch darum, gemeinsam ins Gespräch zu kommen“, erklärt Bernert. So gehe es auch darum, sich unter anderem darüber auszutauschen, welche Maßnahmen notwendig seien, um die in der Heimat angesiedelten Tiere und Pflanzen zu schützen. Es sei wichtig, dass alle notwendigen Zusammenhänge verstanden werden. Am Aktionstag werden die Fauna und Flora erleb- und begreifbar gemacht: Unter anderem wird erklärt, was ein Imker macht und wie Bienen leben, es gibt eine Greifvogelschau mit Flug- und Fütterungsvorführung, ein Aquarium zeigt die heimischen Wassertiere und Hühner, Hochlandrinder, Kühe, Ziegen, Schafe und Jagdhunde gibt es zu sehen, zählt Bernert einige Programmpunkte des Aktionstags auf.