Trommer Sommer

Programm für Kinder mit jeder Menge Spaß und Spiel

Wenn vom 4. bis 6. August der Trommer Sommer stattfindet, gibt es auch für Familien mit Kindern im und um das Hoftheater auf der Tromm ein Programm mit Kindertheater, afrikanischen Rhythmen, Gauklerstück und Märchen-Spaziergang.

Ein Spiel mit Papp und Pia für alle Kinder ab drei Jahren: „Geknitter – Gewitter“ mit Ann-Kathrin Kuppel und Lina Zimmer gehört zum Bestandteil des auch in diesem Jahr wieder umfangreichen Programms für Kinder beim Trommer Sommer vom 4. bis 6. August. Foto: Peter Hahn
Ein Spiel mit Papp und Pia für alle Kinder ab drei Jahren: „Geknitter – Gewitter“ mit Ann-Kathrin Kuppel und Lina Zimmer gehört zum Bestandteil des auch in diesem Jahr wieder umfangreichen Programms für Kinder beim Trommer Sommer vom 4. bis 6. August.

Insbesondere junge Eltern und Großeltern wissen ihn zu schätzen, den pädagogischen Wert von Kinder- und Jugendtheater sowie Mitmachprojekten. Diese werden seit Jahren über den ganzen Festival-Verlauf des Trommer Sommers für die Kleinen ab fünf Jahren angeboten: auch in diesem Jahr wieder, vom 4. bis 6. August.

Theatermacher und Festivalleiter Jürgen Flügge schöpft dabei aus einem großen Fundus aus Eigenproduktionen, die er zusammen mit seinen ehemaligen Studenten der Theaterakademie Mannheim, heute gestandene Schauspieler, erarbeitet und entwickelt hat.

Außerdem hat er durch seine guten Verbindungen zu internationalen Künstlern in diesem Jahr auch „Clown Klikusch“ (Alexander Geiger) und dessen Freunde Mamady Kouyaté (aus Guinea) und William Jammeh (aus dem Senegal) über die drei Tage zu Gast auf der Tromm. Gemeinsam und einzeln bieten sie dann Programm an.

Afrikanische Show

Es beginnt am Samstag, 5. August, 14 Uhr, mit der mitreißenden afrikanischen Show unter dem Titel „Samnas“ (Leidenschaft, Feuer) mit Trommeln, Djemben, Jonglagen, Duetten und Slapstick-Einlagen für Klein und Groß, für Kinder ab fünf Jahren, ein Konzert, das unweigerlich ins Herz und in die Beine geht.

„Arrivooo – Olé“

Um 15 Uhr steht dann ein Workshop mit dem Titel „Afrikanische Rhythmen“ an. Tags darauf, Sonntag, 6. August, bietet Clown Klikusch vor seinem eigenen Programm um 16 Uhr „Arrivooo – Olé“ um 14 Uhr noch einen Workshop „Zirkusluft“ an.

Den eigentlichen Reigen des Kindertheaters beim diesjährigen Trommer Sommer eröffnen die Schauspielerinnen Ann-Kathrin Kuppel und Lina Zimmer mit dem mit Regisseur Flügge selbst entwickelten Stück „Geknitter – Gewitter“ am Freitag, 4. August, um 15 Uhr. Es ist ein Stück für die Kleinsten mit „Papp und Pia“ und es geht um Freundschaft, Missverständnis, Streit und Versöhnung. Am Samstag, 5. August, um 11 Uhr wird es noch einmal auf der Bühne im Hoftheater gegeben.

Parabel über die Eitelkeit

Ann-Kathrin Kuppel und Lina Zimmer sind dann auch die Protagonistinnen des Gaukler-Stücks, das sich an das Märchen von Hans Christian Andersen, „Des Kaisers neue Kleider“, anlehnt. Die beiden erzählen die Geschichte in rasantem Tempo, mit musikalischen und akrobatischen Einlagen, auf ungewöhnliche Weise und auf Augenhöhe mit dem Publikum. Gegeben wird es für Kinder ab fünf Jahren jeweils auf dem Theaterwagen am Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr.

In der Darstellung vergleicht Flügge das Stück „mit einer wunderbaren Parabel für unsere heutige Zeit, die von Eitelkeit, Schein und Narzissmus geprägt ist“. Nur die Kinder, so Flügge weiter, die sich nicht berechnend zurückhalten, sondern aufstehen und hinterfragen, hätten den Mut, die Wahrheit zu erkennen und ihr ins Auge zu blicken: „Die Parallelen zu den heutigen Fake News und auf das, was uns die sozialen Medien als richtig, angesagt und schön verkaufen, kann man gerne ziehen.“

Märchenhafter Spaziergang

Ann-Kathrin Kuppel und Lina Zimmer sind auch dabei, wenn es am Sonntag, 6., um 14 Uhr zu einem „märchenhaften Spaziergang“ rund um die Hofreite, Tromm13, an mystische Stellen auf Feld und Flur und im Wald geht. Sie und ihre Theater-Kollegen Lena Ritthaler und Rouven Honnef erzählen und spielen dabei die Märchen vom Rumpelstilzchen, vom Hässlichen Entlein, vom Däumelinchen, von der Prinzessin in der Drachenburg oder von dem „Mann, der die Hausarbeit tun sollte“.

An den beiden letzten Tagen (Samstag/Sonntag) wird für die Kinder auf der Wiese eine Spielparcours mit ausgefallenen Geräten aufgebaut sein, wo sie sich unter Anleitung und Betreuung nach Herzenslust betätigen können.