Rimbacher Ukraine-Hilfe bricht zur 25. Hilfsfahrt auf
Am 21. Oktober fahren die Rimbacher bereits zum 25. Mal in die Ukraine. Beim Rimbacher Herbst gibt es einen Infostand - und auch Sachspenden werden weiterhin gesammelt.
Rimbach. Bereits zum 25. Mal wird die Ukraine-Hilfe Rimbach mit Hilfsgütern in Richtung Ukraine aufbrechen. Bevor die Helfer ihre Fahrt am Dienstag, 21. Oktober, starten können, brauchen sie jedoch weiter Unterstützung. „Wir dürfen nicht nachlassen – jeder Beitrag zählt“, schreibt Crant Carmine, und jede Hilfe werde noch dringender als vorher gebraucht. Am Sonntag, 12. Oktober, beteiligt sich die Ukraine-Hilfe mit einem Infostand am Rimbacher Herbst. In der Woche ab dem 13. Oktober werden Sachspenden in der Begegnungsstätte am Marktplatz entgegengenommen.
Die Großzügigkeit der Spender schenke Menschen in der Ukraine nicht nur materielle Hilfe, sondern auch Hoffnung und das gute Gefühl, nicht allein zu sein, schreibt Carmine weiter. Die Herausforderungen vor Ort veränderten sich stetig. Medikamente, Bandagen und Mullbinden werden immer ganz oben auf der Liste der Sachspenden stehen, aber bei jeder Fahrt ändere sich der Bedarf an Sachspenden.
Die Ukraine-Hilfe Rimbach unterstützen
Die Ukraine-Hilfe Rimbach nimmt Spenden an der Begegnungsstätte/Fahrradwerkstatt am Marktplatz, Waldstraße 1, in Rimbach in der Woche vom 13. Oktober bis 17. Oktober zu folgenden Uhrzeiten an:
- Montag, 13. Oktober, von 16 bis 19 Uhr; Mittwoch, 15. Oktober, von 17 bis 19 Uhr; Donnerstag, 16. Oktober, von 17 bis 19 Uhr und Freitag, 17. Oktober, von 16 bis 20 Uhr. Nachfragen zu möglichen Sachspenden können telefonisch oder per WhatsApp an Grant Carmine (0175/3606166) und Erik Gröbe (0175/2056786) gestellt werden.
Finanzielle Unterstützung ist über folgende Spendenkonten möglich:
- Gemeinde Rimbach:IBAN DE80 5095 1469 0004 0015 31, BIC HELADEF1HEP, Verwendungszweck: „Ukraine-Hilfe-Carmine“ (mit Spendenquittung);
- Grant Carmine:IBAN DE62 1001 1001 2627 1729 85, BIC NTSBDEB1XXX, Verwendungszweck: „Ukraine-Hilfe“ (ohne Spendenquittung).
So werden aktuell unter anderem Steckdosenleisten, Elektrokabel und Trommel, tragbare Powerstations, Waschmaschinen, Kühlschränke, Elektro-Akku-Werkzeuge, Generatoren, Tablets sowie Küchenutensilien und Töpfe mit 30 bis 50 Litern Fassungsvermögen benötigt. Zu den weiteren benötigten Sachspenden zählen außerdem Lebensmittel in Dosen oder eingeschweißt (kein Glas); Kaffee, Tee, Energieriegel, Schokoriegel, Schokolade (eingeschweißt), Nudeln, Dosenfisch; Seife, Shampoo, Zahnpasta, Feuchttücher, Körperspray, Spüli, Waschpulver (in Kapseln); Prothesen und Orthesen aller Art; Schlafsäcke; Trockner; Taschenlampen mit USB-Anschluss; Wolldecken und Bettwäsche; tragbare Kühltaschen; voll straßentaugliche Fahrräder. Kleidung werde zurzeit nicht benötigt.
Erfolgreich verlaufene Fahrt
„Die Gemeinschaft in und außerhalb von Rimbach hat bereits bewiesen, wie stark wir sein können“, schreibt Carmine weiter, der sich für jede künftige und bereits erfolgte Spende bedankt. Denn auch die 24. Hilfsfahrt, die Mitte August gestartet ist, sei dank großer Unterstützung erfolgreich verlaufen. Von dieser Fahrt berichtet Carmine unter anderem von einer Spezialschule in Dowbysh, die die Rimbacher seit etwa drei Jahren regelmäßig beliefern. Die Fahrt führte auch nach Konotop, wo seit Mai 2022 Hilfslieferungen für das Kreiskrankenhaus und das Senior-Sozialzentrum durchgeführt werden, beispielsweise in diesem seien die Waschmaschinen defekt und würden dringend benötigt, da Senioren dort ihre Wäsche waschen.
Die Fahrt führte unter anderem weiter nach Pokrovske und sei von ausgefallenem GPS, ständigem Drohnenalarm und teilweise katastrophalen Straßenverhältnissen geprägt gewesen. Doch all das nimmt Carmine auf sich – nun zum 25. Mal – und hofft weiter auf Unterstützung. „Lasst uns zusammen diesen Weg weitergehen“, schreibt er.
Weiter um Spenden gebeten
Damit dringend benötigte Hilfslieferungen und medizinische Versorgung fortgesetzt werden können, bittet die Ukraine-Hilfe Rimbach auch um Geldspenden.
Am Sonntag, 12. Oktober, präsentiert sich die Ukraine-Hilfe von 11 bis 16 Uhr beim Rimbacher Herbst mit einem Infostand direkt vor der Begegnungsstätte am Marktplatz. Die Helfer zeigen dann, welche Projekte in den vergangenen 43 Monaten umgesetzt und welche Erfahrungen in dieser Zeit gesammelt wurden. Außerdem wird über die kommenden Vorhaben informiert. Es werden auch Sach- und Geldspenden entgegengenommen.