Bürgermeisterwahl

So geht es im Rathaus von Fürth weiter

In der Folge der Bürgermeisterwahl am 14. März stehen auch im Team der Verwaltung Veränderungen an.

Im Fürther Rathaus stehen in den kommenden Jahren diverse personelle Veränderungen an. Foto: Marco Schilling
Im Fürther Rathaus stehen in den kommenden Jahren diverse personelle Veränderungen an.

Fürth. Nach dem Verzicht von Volker Oehlenschläger auf eine erneute Kandidatur steht fest: Die Fürther wählen am 14. März 2027 einen neuen Bürgermeister respektive eine neue Bürgermeisterin. Er oder sie wird die Amtsgeschäfte am 1. September 2027 übernehmen. Dann war Oehlenschläger 18 Jahre und neun Monate im Amt. Dass der aktuelle Rathauschef am Ende rechnerisch auf etwas mehr als die eigentlichen dreimal sechs Jahre im Amt kommt, hängt mit der Coronapandemie zusammen. Wegen dieser musste Oehlenschlägers zweite Amtszeit im Jahr 2020 um einige Monate verlängert werden, weil eine Wahl zum eigentlich vorgesehenen Zeitpunkt nicht möglich war.

Noch hat niemand seinen Hut in Bezug auf Oehlenschlägers Nachfolge in den Ring geworfen. Laut dem Leitfaden für Direktwahlen in Hessen endet die Bewerbungsfrist 70 Tage vor dem Wahltermin. In diesem Fall wäre das der 3. Januar. Oehlenschläger hat seiner Partei, der CDU, in der vergangenen Woche seinen Verzicht mitgeteilt. Es ist davon auszugehen, dass sie einen Kandidaten oder eine Kandidatin nominieren wird. Die Christdemokraten haben in den vergangenen Jahrzehnten stets den Verwaltungschef in der Weschnitztalgemeinde gestellt.

Neben gesundheitlichen und familiären Gründen nennt Oehlenschläger im Gespräch mit dieser Redaktion noch einen weiteren Aspekt, der ihn schließlich dazu bewogen hat, keine weitere Amtszeit anzustreben: In der Fürther Verwaltung stehen in nächster Zeit personelle Veränderungen an. „In der nächsten Bürgermeister-Amtszeit werden einige Mitarbeiter in gehobenen Positionen altersbedingt ausscheiden“, erklärt er. Oehlenschläger betrachtet es als „Gebot der Fairness“, seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin die Chance zu geben, sich selbst das Rathausteam zusammenzustellen. Aktuell hat die Fürther Verwaltung 30 Beschäftigte, insgesamt arbeiten rund 100 Menschen für die Gemeinde.

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