Wiedereröffnung nach Brand: „Le Bistro“ in Rimbach kehrt zurück
Die Rimbacher Kultkneipe "Le Bistro" öffnet am Freitag, 7. März, nach vier Monaten wieder. Einige Erinnerungen sind dem Brand im November 2024 zum Opfer gefallen, doch mit bewährtem Konzept sollen neue geschaffen werden.
Rimbach. Jetzt kommt wieder Leben ins Bistro – die Kultkneipe in Rimbach feiert am Freitag, 7. März, ihre Wiedereröffnung. Vier Monate war sie aufgrund eines Brandes geschlossen. „Wir freuen uns sehr, dass es wieder weiter geht“, sagt Wolfgang Vollrath.
Das ist passiert
Am 11. November 2024 brannte es im Le Bistro in Rimbach.
Gegen 8.45 Uhr wurde die Feuerwehr von Anwohnern des Gebäudes alarmiert, weil diese eine Rauchentwicklung im Dachbereich feststellten.
Die Einsatzkräfte stellten fest, dass im Technikraum im Obergeschoss ein Feuer entstanden war – aufgrund eines technischen Defekts.
Der Brand war schnell gelöscht und breitete sich nicht auf weitere Räume aus.
Gegen 10.30 Uhr war der Einsatz beendet. Vor Ort waren insgesamt rund 70 Feuerwehrleute aus Rimbach, Lauten-Weschnitz, Mitlechtern und Zotzenbach sowie aus Mörlenbach.
Los geht es ab 17 Uhr – für ein gemütliches Beisammensein und viel Raum für die Gespräche, die seit dem 11. November gefehlt haben. Am Samstag, 8. März, öffnet das Bistro um 15 Uhr zur Bundesliga, abends wird es ab 21 Uhr soulig und rockig, wenn die Band „Lee Covers“ mit Nico Klein, Dominik Krauss und Raphael Pfeiffer mit Live-Musik auftritt. Die Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse. Das Eröffnungswochenende geht am Sonntag, 9. März, ab 15 Uhr zur Bundesliga weiter. Ab Montag beginnt die Dartrunde.
Das bewährte Konzept bleibt
Also alles wie gehabt. „Wir haben am Konzept und den Öffnungszeiten nichts geändert. Zu uns kann jeder kommen, ob Jung oder Alt. Für viele ist das Bistro eine Art Wohnzimmer geworden. Dort treffen sich seit mehr als 40 Jahren Generationen“, erzählt Vollrath voller Stolz. Auf diesen Zusammenhalt ist er besonders stolz, auch weil er dadurch in den vergangenen Monaten viel Hilfe erfahren hat. Dieser Zusammenhalt freut ihn besonders, auch weil er und sein Sohn Manuel, der Betreiber des Bistros ist, dadurch in den vergangenen Monaten viel Hilfe erfahren haben.
"Unsere Kneipe ist mehr als nur ein Raum. Hier wird kommuniziert. Hier ist ein sozialer Treffpunkt." Wolfgang Vollrath über das Le Bistro in Rimbach.
So waren es die Darter und das Bistro-Team, die beim Tapezieren und Streichen geholfen haben. „Viele waren einfach da und haben angepackt“, freut ihn der Zuspruch. Wofür er ebenfalls dankbar ist: dass die Darter in dieser Zeit vorübergehend auf andere Bars in Birkenau, Fürth und Lörzenbach ausweichen konnten.
Das Programm am Eröffnungswochenende
Das Le Bistro in Rimbach feiert an diesem Wochenende seine Wiedereröffnung nach dem Brand im November 2024.
Geöffnet wird am Freitag, 7. März, um 17 Uhr zum gemütlichen Beisammensein.
Am Samstag, 8. März, öffnet das Bistro um 15 Uhr zur Bundesliga, abends wird es ab 21 Uhr soulig und rockig, wenn die Band „Lee Covers“ mit Nico Klein, Dominik Krauss und Raphael Pfeiffer mit Live-Musik auftritt. Die Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse.
Das Eröffnungswochenende geht am Sonntag, 9. März, ab 15 Uhr zur Bundesliga weiter.
Ab Montag, 10. März, beginnt die Dartrunde.
Die Öffnungszeiten bleiben wie gehabt.
Da die neue Eingangstür wohl erst Ende März eingebaut wird, müssen die Besucher bis dahin die Tür zum ehemaligen Bistrorante nutzen.
„Wir dachten ja, dass wir das Bistro in den unteren Räumen gleich wieder öffnen können“, erzählt Vollrath weiter. Schließlich hatte es nur im Technikraum im Obergeschoss – einem Zwischenraum hinter dem Nichtraucherbereich und dem ehemaligen Bistrorante – gebrannt. Dank des Einsatzes der Feuerwehr war das Feuer schnell gelöscht, und es breitete sich nicht weiter aus. Im Bistro-Bereich war allerdings viel Ruß und „dieser beißende, stechende Rauchgeruch wahrnehmbar“, erinnert sich Vollrath.
Hoher Sachschaden
Eine Spezialfirma musste her, um Ruß und Geruch zu entfernen. Dabei kam heraus, dass Lacke und Farben angegriffen waren – „mehr als befürchtet“. Auch die gesamte Elektronik wurde untersucht. Teilweise mussten Kabel neu verlegt, Lampen, Türen, Fenster und Heizkörper ausgetauscht werden. „Im oberen Bereich mussten wir alles entsorgen“, sagt Vollrath und spricht von einem Sachschaden im sechsstelligen Bereich. „Das Wichtigste ist aber, dass beim Brand niemand verletzt wurde“, betont er. Denn das Gebäude war an diesem Montagmorgen im November 2024 menschenleer.
Die fehlenden Einnahmen seit November seien zwar bedauerlich, doch die fehlenden Kontakte seien viel schlimmer gewesen. „Unsere Kneipe ist mehr als nur ein Raum. Hier wird kommuniziert. Hier ist ein sozialer Treffpunkt. Wir sind eine Familie, die über die Jahrzehnte gewachsen ist. Das Bistro hat einfach gefehlt“, sagt Vollrath. Doch er sieht auch positiv in die Zukunft. „Wie heißt es von Hermann Hesse so schön? Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“