Wo es wohl hin wollte? Känguru wartet an Bushaltestelle in Grasellenbach
Eine Autofahrerin entdeckte das ungewöhnliche Tier und informierte die Polizei.
Was macht man, wenn der Bus nicht kommt? Erst mal warten und vielleicht einen kleinen Snack essen. Das dachte sich offenbar auch ein ausgebüxtes Känguru, das gemütlich an einer Bushaltestelle in der Nibelungenstraße in Grasellenbach stand und einen Apfel verspeiste.
Entdeckt hat das possierliche Tierchen eine Autofahrerin in der Nacht zum Freitag (18.10.), gegen 0.30 Uhr, das schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. "Weil die Autofahrerin sich sicher war, keine alkoholischen Getränke oder sonstige berauschende Mittel konsumiert zu haben und auch Halluzinationen ausschloss, verständigte sie die Polizei." Die Ordnungshüter nahmen das Känguru anschließend an Bord des Streifenwagens und lieferten das Tier zunächst im Bergtierpark Fürth-Erlenbach ab, wo es die Nacht verbringen sollte.
Besitzerin gibt Vermisstenanzeige auf
Gegen 4 Uhr meldete sich dann eine 54 Jahre alte Frau aus Grasellenbach bei den Beamten, die ihr Känguru als vermisst meldete. Ihre Sorge konnte ihr von den Polizisten mit dem Hinweis, dass dem Ausreißer nichts passiert sei und das Känguru nach einer Fahrt im Polizeiauto die Nacht nun im Tierpark verbringt, schnell genommen werden.