Amerikanische Apache Helikopter fliegen über Hemsbach
Am Mittwoch wunderten sich Hemsbacher über vier laute Hubschrauber. Warum die Apache-Helis des US-Militärs über die Bergstraße geflogen sind.
Was war denn da am Mittwoch im Luftraum über Hemsbach los? "War das eben ein Verbund von Apache-Kampfhubschraubern über Hemsbach?", fragte ein User auf Facebook. Richtig beobachtet. Am Mittwoch überflogen vier Hubschrauber des Typs AH-64 (besser bekannt als "Apache-Kampfhelikopter") den Luftraum über Hemsbach, wie ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr auf Anfrage dieser Redaktion bestätigte.
Der "Apache" AH-64 im Überblick
- Typ: Der AH-64 Apache ist ein zweisitziger Kampfhubschrauber, der speziell für Angriffs- und Unterstützungsmissionen entwickelt wurde.
- Einführung: Der AH-64 wurde im Jahr 1986 in den aktiven Dienst der US-Armee aufgenommen.
- Besatzung: Der Hubschrauber wird von zwei Personen bedient, einem Piloten und einem Waffensystemoffizier.
- Reichweite: Die maximale Reichweite beträgt etwa 480 Kilometer, mit Zusatztanks kann sie auf über 1.900 Kilometer erweitert werden.
- Geschwindigkeit: Der AH-64 erreicht eine maximale Geschwindigkeit von etwa 293 km/h.
Die Hubschrauber der US-Streitkräfte befanden sich auf einem Verlegungsflug von dem Standpunkt "Ramstein Air Base" nach Erfurt. "Dabei überquerten sie Hemsbach um 12.50 Uhr in einer Höhe von 1660 Fuß (ca. 506 Meter) über Grund von West nach Ost", berichtet der Sprecher, der die Radardaten für WN/OZ auswertete. Bei dieser Flughöhe also kein Wunder, dass sich andere User auf Facebook über die "extreme" Lautstärke der Hubschrauber wunderten. Dazu gab der Sprecher an, dass grundsätzlich versucht wird, bewohnte Gebiete nicht zu überfliegen. Doch in der "dicht besiedelte Bundesrepublik" sei dies manchmal nicht möglich.
Der Flug über Hemsbach erfolgte jedoch unter Beachtung der flugbetrieblichen Bestimmungen. Warum die US-Helis jedoch von Ramstein nach Erfurt verlegt werden, konnte der Sprecher nicht beantworten.