Feuer auf landwirtschaftlichen Anwesen bei Kröckelbach
Zuerst wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Fürth wegen eines Gebäudebrandes alarmiert. Vor Ort stellte sich die Situation glücklicherweise weniger dramatisch dar.
Mitten in der Nacht kam der Alarm: Um 2.30 Uhr hieß die Meldung, die die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus den Betten holte, „Gebäudebrand“. Die Abteilungen Kröckelbach, Mitte, Krumbach sowie die Feuerwehr Lindenfels rückten aus.
Ihr Ziel war ein landwirtschaftlicher Betrieb; hier brannte eine Anlage, die der Trocknung von Brennholz diente, wie der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Markus Meißner mitteilt. „Ein Holz-Hackschnitzelbunker brennt“, hieß die Alarmierung, die die Polizei bekam.
Wasserversorgung aufgebaut
Gemeint war eine Hackschnitzelanlage, die, so wird vermutet, betriebsbedingt in Brand geriet. Das Gerät erzeuge heiße Luft, mit der Holz getrocknet werde; es werde wiederum mit Holz betrieben, erklärt Pressesprecher Sebastian Trapmann. Fünf Kubikmeter Hackschnitzel hätten gebrannt, heißt es im Polizeibericht, und Meißner berichtet, dass die Anlage in Vollbrand gestanden sei. Er fährt fort: „Im Einsatzverlauf wurde die Anlage in Teilen demontiert, das im Inneren befindliche Brandgut entfernt und abgelöscht.“ Immerhin waren fünf Kubikmeter Holz betroffen.
Weil sich das Objekt in „exponierter Lage“ befand, musste eine Wasserversorgung über etwa 200 Meter aufgebaut werden. 40 Feuerwehrleute waren zwei Stunden lang im Einsatz. Allerdings war das Feuer schnell unter Kontrolle, um 2.55 Uhr war es gelöscht. Für die Besatzungen der beiden Rettungswagen gab es nichts zu tun, Verletzte waren nämlich nicht zu beklagen. Soweit es einen möglichen Sachschaden betrifft, teilt Trapmann mit: „Es gibt, soweit ich das sehe, keinen.“ Denn das Holz sei zwar nass geworden, trockne aber wieder. Warum die Maschine brannte, ist ungeklärt.