Größeren Waldbrand bei Leutershausen verhindert
(mit Video) Die Feuerwehren aus Hirschberg, Weinheim und Schriesheim verhinderten am Mittwochnachmittag bei Leutershausen einen größeren Flächenbrand. Das zweite Feuer wurde zufällig entdeckt.
Schon von Weinheim und sogar der Autobahn war der Rauch sichtbar. Dementsprechend schnell machten gestern Nachmittag die Feuerwehren den Brand unterhalb des Wanderparkplatzes „Erster Kehrrang“ bei Leutershausen ausfindig. Gegen 15.37 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, Anwohner hatten die Rauchentwicklung am Waldrand bemerkt.
Flammen drohten sich auszubreiten
Auf einem Grundstück brannte ein großer Haufen Holz und die Flammen hatten bereits auf die Gartenhütte und den angrenzenden Wald übergegriffen, wie die Feuerwehr Hirschberg mitteilte. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung vor Ort - ein Sprecher erklärte, dass es im Bereich der Einsatzstelle keine Hydranten gebe - forderten die Hirschberger bereits bei der Anfahrt Unterstützung bei den Weinheimer und Schriesheimer Floriansjüngern an.
So rückte beispielsweise aus Weinheim ein Tankfahrzeug mit einem Fassungsvermögen von 8000 Litern an. „Wir haben einen Kreisverkehr eingerichtet: Die Fahrzeuge wurden am Friedhof in Leutershausen wieder mit Wasser betankt, damit wir aufgrund der Gegebenheiten vor Ort keine Probleme beim Löschen bekommen“, so Erwin Schollenberger von der Hirschberger Feuerwehr. Die Feuerwehr pendelte also für die Dauer des Einsatzes hin und her.
Hilfreiche „Riegelstellung“
Außerdem errichteten die Einsatzkräfte eine sogenannte „Riegelstellung“, um dem Feuer „einen Riegel vorzuschieben“. Mit dieser Taktik zur Brandbekämpfung soll verhindert werden, etwa durch eine Wassergasse, dass sich die Flammen weiter ausbreiten.
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Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogenen Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzbestimmungen .Der Bauhof der Gemeinde Hirschberg war mit einem „Gießwagen“ ebenfalls im Einsatz und entdeckte mehrere kleine Brände, die ebenfalls gelöscht werden konnten. Darunter befand sich auch ein Feuer in 800 Metern Entfernung, welches laut der Feuerwehr „nicht mit der Haupteinsatzstelle in Verbindung zu bringen ist“. „Durch einen Funkenflug ist das ganz bestimmt nicht entstanden“, so Schollenberger.
Keine Hinweise zur Ursache
Am Tag danach lagen zumindest der Polizei keine konkreten Hinweise zur Ursache der beiden Feuer vor. „Brandstiftung kann aktuell ausgeschlossen werden“, teilte eine Sprecherin mit.
Insgesamt dauerte der Einsatz mehrere Stunden, denn um 21 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte bei der Brandnachschau nochmal die beiden Einsatzstellen.