Jutta shoppt als Kandidatin bei Shopping Queen in Weinheim
In der Style-Doku „Shopping Queen“ shoppte Jutta in der Mittwochs-Folge in der Weinheimer Innenstadt zum Motto „Style like a Star“. Welchen Promilook sie umsetzen musste, ob sie Designer Guido Maria Kretschmer damit überzeugen konnte und warum sie ihren Friseur zum Schwitzen brachte.
In dieser Woche werden fünf Kandidaten aus Mannheim und Heidelberg bei der Styling-Doku „Shopping Queen“ auf Vox begleitet. Eine von ihnen ist die 66-jährige Jutta aus Heiligkreuzsteinach - eine Gemeinde, von der sich Designer und Gesicht der Sendung, Guido Maria Kretschmer, begeistert zeigt. Das Motto der Woche: „Style like a Star – Zeige, dass du den Promilook perfekt umsetzen kannst“.
Wäre es nach Jutta gegangen, so hätte sie sich gern den Look von Schauspielerin Emma Thompson als Aufgabe gewünscht, weil sie „einen coolen Look hat“, erklärt sie. Doch Juttas Aufgabe lautete: In vier Stunden und mit 500 Euro Budget für Outfit, Schuhe, Accessoires und Styling so aussehen wie Moderation und Schlagersängerin Inka Bause. Mit dieser modischen Vorlage zeigt sich die 66-Jährige aber auch zufrieden. Schnell ist aber klar: Ein paar Haare müssen für diesen Look fallen.
Schlaghose statt Dirndl
Die Kandidatinnen beschreiben Juttas Stil als „alles aufeinander abgestimmt“. Und das zeigt sich auch in ihrem Zuhause, in dem sie sich beispielsweise einen „rosa Traum“, ein eigenes Mädchenzimmer, erfüllt hat. Schuhe, Taschen und vorwiegend bunte Kleidung befinden sich in Juttas begehbarem Kleiderschrank, der sich so bunt zeigt wie Juttas Charakter. Und von diesem geht es direkt in die Weinheimer Innenstadt, denn in dieser shoppt die gelernte medizinische Fachangestellte für ihren persönlichen Inka-Bause-Look. Wer dabei an Dirndl à la „Bauer sucht Frau“ denkt, wird überrascht. Denn es geht um einen modernen Look mit knalligen Farben und Schlaghose.
Mit den Schuhen fängt es an
Mit Freundin Sandra, Juttas Shoppingbegleitung, geht es für die sympathische Rentnerin zunächst in ein Schuhgeschäft in der Weinheim-Galerie, denn gesucht sind weiße Plateausandalen. Schnell sind die beiden Freundinnen erfolgreich, was auch Guido Maria Kretschmer freut, der sich zudem für den Dialekt der Region begeistern kann.
Auf der Suche nach einer „Schlumbeldasch“
Mit noch über drei Stunden Zeit geht es weiter in ein Modehaus in der Weinheim-Galerie – und mit der Suche nach der perfekten Schlagjeans und nach einer Longbluse in knalligem Orange. Mithilfe von Freundin Sandra und unter fachkundiger Beratung werden Hose, Top, und Ohrringe geshoppt – und Jutta weiß genau, was sie sucht: Die Tasche muss „schlummpelisch“ und „lappelisch“ sein, eine „Schlumbeldasch“ eben, sagt Jutta lächelnd. Sie muss sich also knautschen lassen, erklärt die 66-Jährige dem Kamerateam, das sie in Weinheim begleitet – und mit ihr auch einmal durch den Regen rennt.
Vorerst ohne „Schlumbeldasch“, dafür aber mit noch zwei Stunden Zeit geht es für die beiden Freundinnen weiter in ein Damenmodengeschäft in der Hauptstraße, in dem eine entsprechende Bluse gesucht, aber leider nicht gefunden wird. Viel Zeit zum Verweilen bleibt jedoch nicht mehr. Die Suche führt sie in zwei weitere Modegeschäfte in der Bahnhofstraße, in einem von beidem wird Jutta schließlich fündig und dann läuft die Sache: Mit schließlich drei Blusen in der Einkaufstasche – sicher ist sicher – und in Lichtgeschwindigkeit geht es für die beiden Freundinnen in einen Drogeriemarkt, denn die Zeit rennt. Zwei Nagellacke, ein Ring und eine kleine „Schlumbeldasch“ sind ihre Ausbeute.
Noch 34 Minuten für den Friseur
Die Zeit schreitet voran – wie gut, dass Juttas Friseur nur einen Steinwurf weit entfernt liegt, denn von den anfänglich vier Stunden sind mittlerweile nur noch 34 Minuten übrig. Jutta kündigt gleich am Eingang des Salons an, dass sie einen Haarschnitt und Make-up braucht, um den passenden Inka-Bause-Look zu gestalten. Die Zeit ist eine Herausforderung für den Profi und Juttas Frisur eine im wahrsten Sinne des Wortes schweißtreibende Angelegenheit. Ihre kurzen Haare werden noch kürzer – und die Minuten mit jedem Ansetzen der Schere weniger. Dieser schnelle Haarschnitt sei ein Rekord, erklärt der Friseur mit einem Lächeln, der sich jedoch routiniert nicht aus der Ruhe bringen lässt. Gemeinsam werden die letzten Sekunden runtergezählt und schließlich applaudiert. Geschafft.
Vom Friseur auf den Laufsteg
Mit neuem Look und sichtlich entspannter geht es für Jutta dann mit dem pinken Shopping-Mobil in Richtung Laufsteg. Auf diesem geht sie gekonnt auf und ab – und Guido Maria Kretschmer lobt den gut umgesetzten und „coolen Look“, für den sie viele Komplimente erhält. Denn auch die vier weiteren Kandidatinnen loben Juttas Look und finden nur Kleinigkeiten, die nicht ganz der Vorlage entsprechen, was die Heiligkreuzsteinacherin zu Tränen rührt.
Insgesamt erhält Jutta 38 von möglichen 40 Punkten. Welche Punktzahl sie von Designer Guido Maria Kretschmer erhält und welche Kandidatin die meisten Punkte auf sich erzielen kann, das erfahren alle Kandidatinnen sowie die Zuschauer am Ende der Woche, wenn das Finale der „Look like a Star“-Woche ausgestrahlt wird. Fest stand am Mittwoch jedoch bereits: Mit ihren 38 Punkten hat Jutta nach drei von insgesamt fünf Tagen bisher die Führung im Rennen um den besten Promilook.
Die ganze Folge in voller Länge gibt es hier.