Rhein-Neckar

Shopping-Queen-Kandidatin schwärmt vom Einkaufen in Weinheim

Bei der Style-Doku Shopping Queen ist die Woche in Mannheim und Heidelberg rum. Wer gewonnen hat und welchen Platz Jutta belegt, die in Weinheim unterwegs war.

Jutta Müller vor einem Bild von Stardesigner Guido Maria Kretschmer, der ihr Outfit bei "Shopping Queen" toll fand. Foto: Privat
Jutta Müller vor einem Bild von Stardesigner Guido Maria Kretschmer, der ihr Outfit bei "Shopping Queen" toll fand.

Nach Herzenslust Kleidung shoppen gehen und dabei fast nicht aufs Geld achten zu müssen – davon träumen viele Menschen. Bei der Vox-Sendung „Shopping Queen“ geht dieser Wunsch in Erfüllung. Fünf Kandidatinnen aus einer Stadt oder Region müssen ein bestimmtes Motto beim Klamottenkauf erfüllen, sich gegenseitig bewerten – und können mit der Wertung von Designer und Moderator Guido Maria Kretschmer am Ende nicht nur Shopping-Queen werden, sondern auch ein Preisgeld von 1000 Euro gewinnen. Dafür haben sie vier Stunden Zeit und 500 Euro zur Verfügung. In der vergangenen Woche fand die Sendung in Mannheim und im Raum Heidelberg statt. Einer der Teilnehmerinnen war Jutta Müller.

WNOZ WhatsApp-Kanal

Die Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung auf WhatsApp! Aktuelle Nachrichten aus deiner Region. Die Top-Themen jeden Mittag frisch auf dem WhatsApp-Kanal.

Impressum

Shopping-Queen-Motto war "gewöhnungsbedürftig"

„Ich schaue die Sendung schon von Anfang an und bin quasi Fan der ersten Stunde“, erzählt die 66-Jährige und fügt lachend hinzu „Welche Frau liebt Guido nicht?“ Das erste Mal beworben hat sich die Rentnerin bereits vor mehr als zehn Jahren. Sie bewirbt sie sich noch zwei weitere Male und wird dann direkt angefragt, ob sie dabei sei will. „Eigentlich habe ich gar nicht mehr damit gerechnet und hatte dann gar nicht mehr die große Motivation.“ Sie berät sich mit ihrer guten Freundin Sandra Klötzl, die auch ihre Shopping-Begleitung ist. „Sie meinte, falls ich mitmachen wolle, sei sie auf jeden Fall dabei.“

Die Nachricht, dass sie bei Shopping Queen definitiv dabei sein wird, habe sie eiskalt erwischt. „Ich hatte es nicht mehr auf dem Schirm, sondern so viel anderes in meinem Kopf, sagt sie lachend. „Ich habe mich aber schon gefreut.“ Denn sie und ihr Mann planen bereits ihren Umzug an den Bodensee, wo ihr Sohn mit seiner Familie lebt. Zunächst weiht sie nur ihren Mann ein. „Ich musste mich ja sowieso bedeckt halten“, sagt sie. Er sei hinter ihr gestanden. „Er fand es ganz toll.“ Ihren Söhnen verrät sie es erst nach der Aufzeichnung. Das Motto „Style like a Star - Zeige, dass du den Promilook perfekt umsetzen kannst“ fand sie etwas gewöhnungsbedürftig, gesteht sie. „Weil man da nicht so kreativ sein und sich selbst einbringen kann, sondern muss den Look eins zu eins umsetzen. Das fand ich schon eine Herausforderung.“ Müller muss sich für den Laufsteg in Moderatorin RTL-Moderatorin Inka Bause verwandeln.

Familiäre Shopping-Atmosphäre in Weinheim

Zum Shoppen gehen sie und Klötzl nach Weinheim. Zur Zeit der Aufzeichnung wohnt sie in Heiligkreuzsteinach. „Es gab die Überlegung, in Mannheim oder Weinheim einkaufen zu gehen. Da meine Shopping-Begleitung, meine gute Freundin Sandra Klötzl und ich gerne nach Weinheim gehen. Es ist einfach familiärer, weil es kleiner ist.“ Auch die Fahrtzeit sei ausschlaggebend gewesen. „Nach Mannheim weiß man nie, wie lange man braucht“, sagt sie. „Wir sind Probeshoppen gegangen und haben die Zeit gestoppt. Eine Fahrtzeit von 20 Minuten, damit kann man leben.“

Dass sie sich für die Zweiburgen-Stadt zum Einkaufen entschieden haben, darüber ist Jutta Müller froh. Denn ihre Shopping-Begleitung sei oft dort und kenne daher viele Verkäuferinnen und Verkäufer. „Die Leute waren unheimlich nett und zuvorkommend“, sagt sie. Vor allem von ihrem Friseursalon ist sie begeistert. Bei Cagri Citak sei sie seitdem noch weitere Mal gewesen. „Ich war hin und weg, den hat mir der Himmel geschickt. Ich hatte noch nie einen so tollen Haarschnitt.“

Zweiter Platz für Jutta Müller

Die 66-Jährige erreicht schließlich mit ihrem Look den zweiten Platz. Die Zeit fand sie durch die langen Drehtage sehr anstrengend, aber auch aufregend. Toll fand sie neben der Zeit mit den anderen Kandidatinnen auch das fürsorgliche Kamerateam. „Und mit Guido haben wir nach Drehschluss noch ein paar Fotos gemacht und gequatscht“, sagt sie. „Ihn zu treffen, war ein Traum. Er ist genauso, wie man ihn sich vorstellt, ein lieber und zuvorkommender Mensch.“

In Weinheim hat sie viele schöne Stunden verbracht. „Im Sommer ist es wunderschön und dort, wo die ganzen kleinen Lokale sind, da fühlt man sich wie im Süden. In Weinheim gibt es eine tolle Atmosphäre. Ich nehme viele schöne Erinnerungen mit.“ Auch künftig wollen die beiden Rentner, die stolze Besitzer eines Wohnmobils sind, immer mal wieder in die alte Heimat kommen. Jutta Müller fasst gut gelaunt zusammen. „Es wird nicht mein letzter Besuch hier werden, denn ich muss ja hier zum Friseur gehen.“