Laudenbach

Kerweverein hat mit dem Schillerplatz Großes vor

Das Laudenbacher Volksfest war ein großer Erfolg. Schon jetzt denkt der Vereinsvorsitzende Werner Schmalz über weitere Änderungen nach.

Der Bereich am Schillerplatz, wo früher zwei Häuser gestanden hatten, erwies sich als idealer Standort für die Redd des Kerwepfarrers Felix Herb. Auch Stände für die Gastronomie wurden dort aufgebaut. Der Kerweverein hat nun weitere Ideen für diesen Platz. 2024 könnte dort eine Cocktailbar aufgestellt werden. Zudem gibt es Überlegungen, den Weihnachtsmarkt dorthin zu verlegen. Foto: Philipp Reimer Fotografie
Der Bereich am Schillerplatz, wo früher zwei Häuser gestanden hatten, erwies sich als idealer Standort für die Redd des Kerwepfarrers Felix Herb. Auch Stände für die Gastronomie wurden dort aufgebaut. Der Kerweverein hat nun weitere Ideen für diesen Platz. 2024 könnte dort eine Cocktailbar aufgestellt werden. Zudem gibt es Überlegungen, den Weihnachtsmarkt dorthin zu verlegen.

Die Froschkerwe 2024 ist vorbei. „Mega Stimmung. Absolut klasse alles“ – Kerwevereinschef Werner Schmalz geriet ins Schwärmen über den Verlauf des Volksfestes. „Das war wieder die gemütlichste und friedlichste Kerwe an der ganzen Bergstraße“, freute er sich, als die WN ihn beim Abbau am Dienstag trafen. Es gab keine Vorfälle; dies ist das Ergebnis seiner Telefonate und Gespräche mit der Polizei. Dass die Froschkerwe so gut verlaufen ist, hing auch mit dem perfekten Wetter zusammen: „Es war nicht zu heiß, sonst hätten die Leute nichts getrunken.“

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Zufrieden waren nicht nur der Laudenbacher Kerwe- und Heimatverein, sondern auch alle 28 Standbetreiber. „Bei denen ist es so gut gelaufen, dass sie für das Jahr 2024 bereits alle zugesagt haben“, sagte Schmalz.

Viel Lob für den Umzug

Ein dickes Lob von den Laudenbachern und Auswärtigen bekam der Verein auch für den Umzug am Samstag zur Eröffnung. „Wir hatten 50 Zugnummern. So viele wie noch nie“, ergänzte Schmalz.

So schön die Kerwe auch verlief. Mit einem Programmpunkt haderte der Vereinschef: das Kuhschiss-Bingo am Sonntag auf dem TG-Gelände. „75 Minuten zu warten, bis die Kuh ihren Flatscher macht, ist schon heftig. Vor allem dann, wenn nichts passiert. Die Leute sind verständlicherweise gegangen. Das war vergeudete Zeit“, meinte Schmalz und deutete damit an, dass die Kühe von Jens Klemm im nächsten Jahr wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. „Eventuell bereitet er stattdessen Kartoffelpuffer zu, um das kulinarische Angebot zu erweitern.

Kerweparre macht weiter

Als ein „cooles Team mit tollen Ideen“ bezeichnete der Vorsitzende den Kerwepfarrer Felix Herb mit seinem Mundschenk Dennis Herb und den Borschten. Mit ihrem kleinen Büchlein – gefüllt mit Liedern, Sprüchen und Gedichten – von Straußwirtschaft zu Straußwirtschaft zu ziehen, kam gut an.

Kerweparre Herb und sein Mundschenk-Bruder Dennis machen 2024 vermutlich weiter: „Ein Nein auf meine Frage bekam ich nicht“, freute sich der Vorsitzende, schon unmittelbar nach der Kerwe 2023 einen wichtigen Punkt für die Kerwe 2024 abhaken zu können. Apropos Kerwe 2024. Der neu gestaltete Schillerplatz mit dem gastronomischen Angebot sowie dem Gerüst, von dem der Kerwepfarrer die Rede hielt, erwies sich für Schmalz als „perfekte Location“.

Die perfekte Froschkerwe: Kerwevereinschef Werner Schmalz (links) kann sich das Essen schmecken lassen. Jetzt geht es an die Planung für 2024. Foto: Katrin Oeldorf
Die perfekte Froschkerwe: Kerwevereinschef Werner Schmalz (links) kann sich das Essen schmecken lassen. Jetzt geht es an die Planung für 2024.

Es gibt auch schon neue Ideen, diesen Platz noch weiter aufzuwerten. Manch einer schlug eine Cocktailbar vor; andere könnten sich dort weitere Finger- oder Fast-Food-Stände vorstellen. Bei der Nachbesprechung im Oktober mit den Standbetreibern und den Vereinen werde man darüber reden, kündigte der Vorsitzende an. Er hoffe, dass die Kegler und die Metzgerei im nächsten Jahr wieder mit dabei sind

Zwei Tage Weihnachtsmarkt?

Kerwevereinchef Schmalz schwebt ohnehin Großes vor. Er denkt dabei an die nächste Großveranstaltung des Vereins: den Weihnachtsmarkt am 9. Dezember. Der findet wie üblich auf dem Parkplatz an der Sonnberg-Grundschule statt. Denkbar wäre es für ihn, den Weihnachtsmarkt in den Bereich des Schillerplatzes zu verlegen. Laudenbachs Bürgermeister Benjamin Köpfle zeigte sich laut Schmalz offen für diese Idee. Der umtriebige Vorsitzende hat noch eine andere Idee: einen zweitägigen Weihnachtsmarkt. Bislang finde dieser nur an einem Tag statt. Der Aufwand für einen Tag sei schon sehr groß. Klar sei für den Vorsitzenden aber auch: Das Ganze ist nur zu stemmen, wenn genügend Leute mitmachen.

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