Küchenschlacht: Weinheimer Hobbyköchin sorgt für „Rock 'n’ Roll im Mund“
Am Mittwoch holte sich Katinka Weidler noch den Tagessieg in der ZDF-Kochsendung. Am Donnerstag war der Strauß zu "bleu". Das Finale war zum Greifen nah.
So viele „Ahhs“ und „Hmms“ hat man selten gehört in der ZDF-Kochshow „Küchenschlacht". Sternekoch Ralf Zacherl stand die Begeisterung für das Gericht der Weinheimer Hobbyköchin Katinka Weidler ins Gesicht geschrieben. „Rock 'n’ Roll im Mund“, bescheinigte er den mit Paneer gefüllten Auberginen-Röllchen auf Linsen-Dal der 51-jährigen Stewardess.
Die blieb auch am Mittwoch ihrer Liebe zur levantinischen Küche treu. Und holte sich damit den Tagessieg. Zacherl leckte sich die Lippen angesichts der „schönen Schärfe“ des Linsen-Dals und der harmonischen Ausgewogenheit des gesamten Gerichtes.
Dass sich Katinka Weidler den Tagessieg am Ende mit ihrem Mitkonkurrenten Michael Stapft aus München teilen musste, der Parmesanknödel mit Kohlrabisoße auf den Teller brachte, tat ihrer Freude keinen Abbruch. Sie jubelte mit hochgerissenen Armen. „Mega!“, freute sie sich im Anschluss an die Sendung.
Die Messlatte lag also hoch, als die Weinheimerin mit eigenem Cateringunternehmen tags darauf erneut im Hamburger Studio kochte. Unter dem Motto „Federvieh“ servierte sie fruchtig-pikantes Straußenfilet mit Ofen-Karotten und Couscous mit Kichererbsen. Doch das kam weniger an als ihre vegetarische Küche. Donnerstag-Juror Fabio Haebel war das Fleisch zu „bleu“ und der Couscous zu weit gegart, auch wenn er die Möhren lobte. Am Ende reichte es für die Weinheimerin nicht für die Finalrunde am Freitag.
„Ich bin zufrieden mit dem dritten Platz“, erklärte Katinka Weidler im Nachgang, „Fleisch ist einfach nicht meine Stärke“. Schließlich hat sie sich mit ihrem Catering auf vegetarische und vegane Küche spezialisiert.