Weinheim

Ranger-Trip durch den „bunten Nordstadtwald“

Die Weinheimer Nordstadtfreunde organisieren Ferienspiel der abenteuerlichen Art.

Eine abenteuerlustige Gruppe: die Teilnehmer des WNF-14-Ranger-Trips. Foto: Ulrike Klump
Eine abenteuerlustige Gruppe: die Teilnehmer des WNF-14-Ranger-Trips.

Zur Freude der Verantwortlichen der Weinheimer Nordstadtfreunde und des Stadtjugendrings hatten sich 18 Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren für den WNF-14-Ranger-Trip „Bunter Nordstadtwald“ angemeldet, sodass drei Gruppen gebildet werden mussten, die nach einer kurzen Begrüßung des Vereinsvorsitzenden Hans Klump und der Einweisung der Projektbeauftragten Martina Rolli in 15-minütigem Abstand auf den Parcours gingen.

Bei der Siegerehrung am „Wasserheisl“ wurden die Mühen belohnt. Es gab Zertifikate für die Kinder. Foto: Ulrike Klump
Bei der Siegerehrung am „Wasserheisl“ wurden die Mühen belohnt. Es gab Zertifikate für die Kinder.

Weg durch die „Wildnis“

Vor dem Trip bekamen alle Kinder an der Basisstation „Wasserheisl“ einen kleinen Kompass. Jede Gruppe erhielt eine Wanderkarte, mit der die Teams den richtigen Weg durch die „Wildnis“ des Nordstadtwaldes finden sollten. Vorsichtshalber lief bei jeder Gruppe noch ein erwachsener Pate mit, der aber nur im Notfall eingreifen sollte.

Baumarten bestimmen

Während der Wanderung, bei der gleich am Anfang fast 100 Höhenmeter überwunden werden mussten, waren an den einzelnen Ranger-Stationen auch Aufgaben zu erledigen. An der ersten Station „Vogesenschau/Rentnereiche“ sollten die Kinder Blätter sammeln und die Baumart mithilfe eines von den beiden Betreuerinnen der Station bereitgelegten Handbuchs bestimmen.

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Impressum

Weiter ging es zu Station 2 an der „Kletterwand Nordstadtfelsen“. Diese Station war natürlich das Highlight für die Kinder, denn hier mussten steile Felsen erklommen werden. Die beiden Stationsbetreuer hatten ein Kletterseil gespannt, achteten auf die Sicherheit. An der dritten Station mit dem Titel „Waldsuchschachtel“ mussten verschiedene Gegenstände aus dem Wald gefunden werden.

Und an der vierten und letzten Station „Hubberg“ gingen die Kinder auf Schatzsuche. Zurück führte der Weg dann über die sogenannten „100 Treppen“, wobei die Kinder feststellten, dass es eigentlich 104 Treppen sind, die zurück zur Basisstation führen.

Zertifikat für kleine Ranger

Als die Kinder unter dem Beifall der vielen Helfer der WNF 14 am „Wasserheisl“ ankamen, waren alle erschöpft, aber auch stolz auf die Leistung, die sie erbracht hatten. Bei der anschließenden Siegerehrung, welche die Gruppenleiterinnen Martina Rolli, Conny Klump und Lilo Michalik vornahmen, wurden allen Teilnehmern eine Geschenktüte sowie ein Zertifikat zur bestandenen Ranger-Prüfung überreicht.

Zum Abschluss bedankte sich Hans Klump bei allen Teilnehmern und vor allem bei Martina Rolli, die mit ihrem Projektteam die Kinderaktion hervorragend organisiert hatte.