Unfall auf der A5 bei Ladenburg: Ermittlungen gegen Autofahrerin
Update 14.30 Uhr: Nach dem Unfall ist die Strecke ab der Anschlussstelle Ladenburg in Richtung Frankfurt wieder befahrbar. Die Polizei veröffentlicht weitere Details und ermittelt nun gegen eine 63-jährige Frau.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte eine 63-jährige Frau mit ihrem Peugeot am Mittwochmorgen um kurz nach 9 Uhr an der Anschlussstelle Ladenburg auf die A5 in Richtung Frankfurt auffahren. Aufgrund regennasser Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit, wie die Polizei mitteilt, geriet sie in der Rechtskurve der Auffahrt ins Schleudern. Das Auto prallte zunächst mit dem Heck gegen die rechte Leitplanke der Auffahrt, wurde dann aber nach links auf die Fahrspuren der A 5 geschleudert. Der Fahrer eines Hyundai, der auf der A5 auf der linken Spur unterwegs war, leitete sofort eine Vollbremsung ein und versuchte auszuweichen, kollidiert dann aber mit der linken Front des Peugeots und kam nach knapp 70 Metern zum Stillstand. Beide Personen wurden durch den Unfall leicht verletzt. Eine Behandlung im Krankenhaus lehnten beide ab. An den beiden Autos entstand ein Totalschaden. Die genaue Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt.
Zwei Fahrspuren wurden zum Zwecke der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau, der zeitweise eine Länge von vier Kilometer erreichte. Die Fahrerin muss mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und unangepasster Geschwindigkeit rechnen.
Polizeimeldung von 11.48 Uhr:
Etwa zwei Stunden lang kam es auf der Autobahn 5 zwischen Heidelberg und Ladenburg zu Verkehrsbehinderungen. Seit 11 Uhr ist die Fahrbahn nach den Aufräumarbeiten und Reinigungsmaßnahmen wieder für den Verkehr freigegeben. Wie die Polizei in einer ersten Pressemeldung erklärte, waren gegen 9 Uhr unmittelbar an der Anschlussstelle Ladenburg in Fahrtrichtung Frankfurt ein Hyundai und ein Peugeot zusammengestoßen. Die Ursache für den Unfall ist derzeit noch unklar, verletzt wurde niemand. Die Autobahn wurde durch ein großflächiges Trümmerfeld und auslaufende Betriebsstoffe blockiert. Zwei Fahrspuren waren gesperrt. Der Verkehr wurde über den Beschleunigungsstreifen geführt, schreibt die Polizei in der Pressemitteilung. Auf zwei Kilometern Länge kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.