Hemsbach

Warum Kevin aus Italien am Hemsbacher Wiesensee jobbt

Kevin Cortini aus der Toskana hat als Badeaufsicht am Wiesensee in Hemsbach gearbeitet. WNOZ stellt ihn vor.

Kevin Cortini aus der Toskana jobbt derzeit am Wiesensee in Hemsbach. Foto: Bodo Nakoinz
Kevin Cortini aus der Toskana jobbt derzeit am Wiesensee in Hemsbach.

Für einen Monat hat Kevin Cortini seinen Heimatort in der Toskana gegen einen Aufenthalt an der Bergstraße eingetauscht. Der 21-Jährige nutzt diese Wochen, um Praxiserfahrungen zu sammeln, und hat sich deshalb für einen Ferienjob am Wiesensee beworben. In Italien studiert Kevin im dritten Semester Sportwissenschaften an der Universität in Florenz. Daher passt, wie er selbst sagt, „der Ferienjob perfekt zu meinen Interessen“.

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Sportstudent und leidenschaftlicher Schwimmer

Wasser ist für den Sportstudenten kein unbekanntes Element. Bereits im Alter von sechs Jahren begann er seine Schwimmkarriere. In der toskanischen Stadt Empoli trat er dem örtlichen Wassersportverein bei, dem er bis heute angehört. Von seinen ersten Schwimmversuchen bis hin zum Rettungs- und Leistungsschwimmen war Kevin sechsmal wöchentlich im Becken zu finden.

Mit seinem „Team Nuoto Toscana – Empoli“ nahm er an italienischen und regionalen Wettkämpfen in Genua, Florenz und Riccione teil. In Rom trat er mehrfach mit dem italienischen Nationalteam auf internationaler Ebene an. Die Vielzahl der Medaillen in seinem Zimmer zeugt von seinem Erfolg. Bereits während der Schulzeit und nach dem Abitur vor zwei Jahren begann er, dem Nachwuchs des Vereins in Kursen das Schwimmen beizubringen. Noch heute ist der junge Mann ein begeisterter Schwimmer, und seine bevorzugte Disziplin sind 5 Kilometer im Meer, unter anderem in der Nähe von Livorno.

Kevin Cortini aus der Toscana beaufsichtigt das Gewöhnungsbecken. Foto: Bodo Nakoinz
Kevin Cortini aus der Toscana beaufsichtigt das Gewöhnungsbecken.

Als Rettungsschwimmer ausgebildet

Da Kevin nach dem Abitur nicht sofort einen Studienplatz erhielt, nutzte er die Zeit, um in seinem Stamm-Schwimmbad in Empoli die Ausbildung zum Rettungsschwimmer und Bademeister abzuschließen.

Warum er Hemsbach schon kannte

Die Semesterferien in Hemsbach zu verbringen, fühlt sich für ihn ein wenig wie Heimaturlaub an, denn hier ist der Ort, an dem seine Mutter Sandrina aufgewachsen ist. Deutsch ist daher für ihn keine Fremdsprache, was ihm an seinem Arbeitsplatz keine Verständigungsprobleme bereitet. Die Badeaufsicht am Wiesensee macht ihm großen Spaß, und im Badesee-Team fühlte er sich sofort integriert.