Telefonbetrug

Weinheim: Polizei warnt aktuell vor zunehmenden Schockanrufen

In Weinheim und den Nachbargemeinden häufen sich aktuell Schockanrufe. Allein am Freitag wurden der Polizei mehr als zehn Fälle gemeldet.

Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Foto: Marco Schilling
Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weinheim. In Weinheim und den umliegenden Gemeinden häufen sich derzeit telefonische Betrugsversuche. Allein am Freitagmorgen gingen bei der Polizei mehr als zehn Meldungen über sogenannte Schockanrufe ein. Dabei täuschen die Täter etwa einen tödlichen Verkehrsunfall oder andere Notlagen vor, um ihre Opfer zu Geldübergaben zu bewegen.

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Das Polizeipräsidium Mannheim gibt folgende Verhaltenstipps an die Bevölkerung:

  • Übergeben Sie kein Geld oder Schmuck an fremde Personen und deponieren Sie nichts an „Abholorten“.
  • Die Polizei holt niemals Bargeld oder Wertgegenstände an der Haustür ab.
  • Geben Sie keine Informationen zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, sondern prüfen Sie die Angaben. Rufen Sie Angehörige unter bekannten Nummern zurück.
  • Besprechen Sie Geldforderungen immer mit Familienmitgliedern oder vertrauten Personen.
  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor: sofort die 110 wählen.
  • Sollten Sie bereits Opfer geworden sein, erstatten Sie unbedingt Anzeige.
  • Kürzen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch ab (zum Beispiel "H. Schmidt" statt "Herta Schmidt").
  • Bewahren Sie größere Geldbeträge oder Wertgegenstände nicht zu Hause, sondern in der Bank auf.
  • Sprechen Sie vor allem ältere Angehörige gezielt auf die Maschen an und sensibilisieren Sie sie.

Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zusätzlich bieten die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Mannheim unter der Telefonnummer 0621/174-1212 und in Heidelberg unter der Telefonnummer 06221/99-1234 kostenlose Beratungen an, wie man sich am besten vor Trickbetrügern jeder Art schützen kann. Weitere Infos gibt es unter www.polizei-beratung.de (am)