Weinheims Rotary-Club hat einen neuen Präsidenten
Jürgen Engert löst Andreas Gabriel ab. Der neue Präsident stellt das Jubiläumsjahr unter das Motto „50 Jahre Rotary Weinheim – Freundschaft und Service für Weinheim und die Welt“.
Der Vorstand 2023/2024 des Rotary Clubs Weinheim
Präsident Jürgen Engert; Präsident elect Joachim Goldbeck; Erster Sekretär Timm Marheine; Zweiter Sekretär Volker Weidler; Schatzmeister Daniel Messelhäußer; Clubmeister Michael Lehner.
Berufsdienst Jean-Michel Asfour; Gemeindienst Klaus Seipel; Internationaler Dienst Karl-Heinz Weinert; Executive Secretary Nico Beck; Jugenddienst Jean-Michel Asfour.
Vortragswart Malte Bussmann; Rotary Foundation Rüdiger Fischer; Öffentlichkeitsarbeit Günther Grosch.
Kontinuierlich voran
Die mehr als 100-jährige Geschichte von Rotary International habe gezeigt, dass Kontinuität der Felsen ist, auf dem sich solch eine Organisation entwickeln kann, so Engert in seiner Antrittsrede. Kontinuität bedeute, die guten Ideen der Vorgänger weiterzuführen, zu erweitern und zu ergänzen und neue Facetten daraus zu entwickeln. Nicht zuletzt gehe es darum, den Club weiter zu verjüngen und zu diversifizieren.
Für Engert ist der Club wie eine Eibe, die seit 50 Jahren wächst und grünt. Wie jeder wisse, sei solch ein Baum äußerst widerstandsfähig. Er überstehe längere Trockenzeiten, wie sie auch der Club während der Corona-Pandemie erlebte. Die Eibe überstehe aber auch Zeiten, in denen sie nicht so gepflegt oder auch zurückgeschnitten wird. Gemeinsam mit seinem 13-köpfigen Vorstand sehe er sich deshalb als Pfleger und Heger. Sein Appell: „Jeder Freund ist aufgerufen, sich zu engagieren und immer wieder neue Ideen einzubringen.“
Trinkbrunnen für den Dürreplatz
Als Geschenk der Rotarier an die Stadt, ihre Bürger, Gäste und Besucher kündigte Engert unter anderem die Installation eines Trinkbrunnens am Dürreplatz an. Gleichfalls geplant ist ein Weihnachtsessen für ältere und bedürftige Bürger. Ein weiteres Vorhaben stellt das Rotary-Projekt „Lesen lernen, Leben lernen“ dar. Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich rotarische Clubs in Deutschland dafür, die Lesefähigkeit von Grundschülern zu verbessern. Schließlich bleiben die alljährlichen „Berufsorientierenden Gespräche“ für Gymnasiasten aus der Zweiburgenstadt und der Region ein fester Bestandteil der Agenda.
Aktuell versucht der Club eine Liste von mehr als 20 lokalen Projekten nach und nach abzuarbeiten. Auf internationaler Ebene bleibt unter anderem die Weiterführung und Unterstützung des „Medical Camps“ in Kenia ein wichtiges Anliegen. Bei diesem Projekt werden die Aus- und Weiterbildung junger Ärzte sowie die Behandlung kranker Menschen in dem inzwischen abgeschlossenen Bau eines Krankenhauses in Rarieda garantiert.
Schließlich ist es ein Herzensanliegen von Engert, im Rahmen des 50. Geburtstags Starthilfe zur Gründung eines Rotaracter-Clubs in Weinheim zu geben. Ein derartiger Club könnte nach den Vorstellungen des Präsidenten auch mithelfen, den Mutter-Club langfristig durch die Übernahme ehemaliger Rotaracter weiter zu verjüngen.
Hochkarätig besetzte Vorträge, unter anderem unter dem Blickwinkel „Künstliche Intelligenz – Lernen, was wir nicht verstehen“ und „Putins Krieg – unser Krieg“, sowie ein Besuch im Bayerischen Eisenbahnmuseum setzen weitere Akzente.
Brücken schlagen
„Wir fürchten uns vor keiner Herausforderung“, so Engert. Seit mehr als einem Jahrhundert schlage Rotary Brücken zwischen Kulturen und Kontinenten. Rotary setze sich für den Frieden ein, bekämpfe Analphabetismus und Armut. Der neue Rotary-Präsident: „Wir helfen Menschen, Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen zu erhalten, und bekämpfen Krankheiten. Unser neuestes Ziel ist der Schutz unseres Planeten und seiner Ressourcen.“ emi