Hohe Hürden für die Männerteams der HSG Fürth/Krumbach
Schwerer geht es wohl nicht: Beide Mannschaften treffen am Wochenende auf die Spitzenreiter ihrer jeweiligen Ligen. Personell stehen die Vorzeichen aber gut.
Fürth. Schwerer geht es nicht: Die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Fürth/Krumbach empfangen am Samstagabend, 8. März, um 19 Uhr den souveränen Tabellenführer SG Arheilgen.
„Wir erwarten den künftigem Meister“, legt sich HSG-Trainer Ingo Trumpfheller fest. Er hat großen Respekt vor dem sehr gut besetzten Arheilger Team, das den Odenwäldern auch schon beim 34:24 im Hinspiel die Grenzen aufzeigte. Entsprechend geht es für Trumpfheller in erster Linie darum, sich teuer zu verkaufen und mit einem guten Gefühl aus der Partie zu gehen. „Natürlich gewinnt man lieber, als dass man verliert“, sagt der HSG-Coach, „aber gegen Arheilgen müsste dazu wirklich alles passen.“
Nächste Woche wird’s ernst
Viel wichtiger ist für ihn die Partie eine Woche später gegen den direkten Tabellennachbarn im Abstiegskampf, den TV Büttelborn II. Gegenüber dem Vorletzten hat Fürth/Krumbach aktuell nur einen Zähler Vorsprung. „Darauf müssen wir uns konzentrieren“, betont Trumpfheller, ohne aber das Arheilgen-Spiel abschenken zu wollen. „Ganz im Gegenteil: Da müssen wir mit einer guten Leistung den Grundstein legen“, fordert er und will besonders in der Deckung, aber auch in der Chancenverwertung im Angriff weitere Fortschritte sehen.
Personell sieht es derzeit ganz gut aus für die Odenwälder, lediglich hinter Nils Klink und Matthis Jäckel steht krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen. Sein Comeback könnte indes David Fischer feiern, der in den letzten Wochen schmerzlich vermisst wurde.
Auch die Bezirksliga-Handballer der HSG Fürth/Krumbach II stehen vor einer Mammutaufgabe, wenn auch sie am Samstag auf den aktuellen Spitzenreiter ihrer Liga treffen –um 17 Uhr ist die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden zu Gast in der Schulsporthalle. Die Gäste haben erst eine Niederlage kassiert, während Fürth als Neunter inzwischen schon im Niemandsland der Liga angekommen ist – allerdings von unten kommend. „Wir sind im Soll“, findet Trainer Norbert Metzger und ist überzeugt, nach dem jüngsten 34:32-Sieg in Roßdorf nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu bekommen. „Die nötigen Punkte werden wir noch holen“, so der Trainer. Gegen Weiterstadt aber wohl eher nicht.
Frauen wollen wieder siegen
Zurück in die Erfolgsspur wollen die Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach, die nach zuletzt zwei Niederlagen mit jeweils einem Tor ihren zuvor so komfortablen Vorsprung an der Spitze der Bezirksoberliga fast eingebüßt haben. Nur noch zwei Minuspunkte ist der SV Erbach auf Rang zwei entfernt.
Mit der FSG Lola kommt am Sonntag, 9. März (18 Uhr), zwar der Vorletzte in die Schulsporthalle, aber Trainer Daniel Werner ist weit davon entfernt, die Gäste zu unterschätzen: „Die letzten Spiele haben gezeugt, dass es keine einfachen Aufgaben in dieser Liga gibt“, so der Coach. „Wir müssen wieder zu unserer Leichtigkeit aus der Hinrunde finden und die Nervosität in den Griff bekommen“, hat Werner zuletzt schon eine gewisse Verkrampftheit ausgemacht, die es nun schleunigst abzustellen gilt. Positiv: Es steht wohl der komplette Kader zur Verfügung und die kurze Fastnachtspause soll dafür gesorgt haben, dass die HSG-Spielerinnen wieder den Kopf freibekommen haben.
Zurück in den Rhythmus kommen will auch die HSG II in der Frauen-Bezirksliga. Dazu kommt das Heimspiel gegen die außer Konkurrenz startende FSG Lola II am Sonntag (16 Uhr) gerade recht.