Fußball

Kreisliga A: Aschbachs Respekt vor Affolterbach ist groß

Der TSV Aschbach erwartet am Freitag den Aufsteiger zum Derby. Der FC Ober-Abtsteinach hat etwas gutzumachen.

Florian Wagner (rechts im Zweikampf mit dem Tröseler Erblin Azizi) erwartet mit dem TSV Aschbach am Freitag den Aufsteiger SV Affolterbach zum Derby. Foto: Gian-Luca Heiser
Florian Wagner (rechts im Zweikampf mit dem Tröseler Erblin Azizi) erwartet mit dem TSV Aschbach am Freitag den Aufsteiger SV Affolterbach zum Derby.

Aschbach. Am Freitag steigt das „naheliegendste Odenwald-Derby“ in der Fußball-Kreisliga A. So drückt sich zumindest Aschbachs Trainer Thomas Baucsek aus. Anpfiff des Spiels zwischen dem TSV Aschbach und Aufsteiger SV Affolterbach ist um 20 Uhr. Beide Dörfer, beide Wald-Michelbacher Ortsteile, schauen mit hoher Erwartung, wenn nicht gar Euphorie auf diese Begegnung, wie aus den Kommentaren von Baucsek und Affolterbachs Trainer Sebastian Theobald unschwer zu entnehmen ist.

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Für die Gäste ist am Freitag auch erst der Start in die Saison, denn die Partie vom letzten Wochenende gegen den VfR Fehlheim II wurde kurzfristig abgesetzt. Dagegen sind Aschbach und Trainer Baucsek mit dem erreichten torlosen Unentschieden in Trösel eher zufrieden. Baucsek: „Da haben wir in der Vergangenheit schon Schlimmeres erlebt. Das Minimalziel wurde erreicht.“ Für ihn war Trösel die Generalprobe. Zu Hause will Aschbach den Derbysieg, um wie im letzten Jahr dort die Vormachtstellung aufzubauen. Sein Respekt vor den Gästen ist groß: „Sie spielen auf hohem Niveau. Ich vermute den SVA am Ende zumindest zwischen Platz vier und sechs.“ Bei Aschbach werden noch David Minuth und Nick Weihrauch fehlen. Lars Fleischer und Marcel Liedtke sind im Aufbautraining, Maiko Oberle ist vom Trösel-Spiel etwas lädiert.

Ungeachtet der wunderbaren Rahmenbedingungen, „Derby, Flutlichtspiel, viele Zuschauer“, will und muss Theobald mit seiner Mannschaft den Fokus auf das Sportliche richten: „Eine viel schwerere Aufgabe zum Auftakt hätten wir nicht bekommen können.“ Aschbach, so fährt Theobald fort, „ist in der Offensive sehr gut besetzt. Der TSV hat gute, schnelle Spieler auf den Außen, die im Eins-zu-Eins-Spiel ihre Stärken haben. Gerade in Umschalt-Aktionen gilt es hier hellwach zu sein“. Das Affolterbacher Ziel formuliert er so: „Wir wollen Aschbach das Leben so schwer wie möglich machen und versuchen, dem Favorit ein Bein zu stellen. Mit einem Punkt könnten wir auswärts, bei einem Aufstiegsanwärter, sehr gut leben.“ Bis auf drei Urlauber und einen Verletzten hat er alle Mann an Bord.

FV Hofheim - FSV Rimbach (Sonntag, 15 Uhr)

Nach dem etwas zu hoch ausgefallenen 6:0-Sieg über den TSV Hambach kann der FSV Rimbach mit vollem Selbstbewusstsein nach Hofheim fahren, wo es in der vergangenen Runde noch eine deutliche Niederlage gesetzt hatte. Bis auf Kleinigkeiten hat Rimbachs Trainer Marcel Reibold am Spiel seiner Jungs gegen Hambach nichts auszusetzen gehabt. Mit dieser Formation kann der FSV weitestgehend auch beim FV Hofheim antreten, der seinerseits mit dem 3:1 in Ober-Abtsteinach ein Zeichen gesetzt hat. Reibold: „Hofheim hat wuchtige und starke Stürmer und dazu mit Maximilian Hödl und Trainer Maximilian von Dungen eine überragende Zentrale.“ Ziel ist es nach dem grandiosen Saisonstart vom FSV, dort mindestens einen Punkt mitzunehmen.

SC Rodau - FC Ober-Abtsteinach (Sonntag, 15 Uhr)

Zunächst einmal möchte sich Björn Hoppe, Co-Spielertrainer des FC Ober-Abtsteinach, bei den eigenen Zuschauern für die gute Unterstützung beim 1:3 gegen den FV Hofheim zum Saisonstart bedanken: „Umso mehr schmerzt, wie wir uns in der ersten Halbzeit präsentiert haben.“ Auch wenn die zweite Hälfte aus Sicht des FCO besser lief, „kann dies“, so Hoppe, „nicht unsere Anspruch sein. Hier ist die Mannschaft selbstkritisch genug“. Auch in Rodau wird der Kader wieder durch mehrere Zweitmannschaftsspieler ergänzt werden. Dennoch will und soll der FCO dort ein anderes Gesicht zeigen. Dazu wurde in dieser Trainingswoche intensiv gearbeitet. Hoppe: „Ich bin mir sicher, dass wir das auf den Platz bringen, was nötig ist, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

Nach dem Donnerstagsspiel ist der SV/BSC Mörlenbach am Wochenende erneut spielfrei. Angesetzt gewesen wäre die Partie bei der SG Hammelbach/Scharbach. Doch die SG läuft nicht auf, denn in Scharbach wird Kerwe gefeiert. Die TG Jahn Trösel ist spielfrei. mk