Handball

Weschnitztal ohne Happy End: Niederlage gegen Neckarsulm

Die HSG Weschnitztal kämpft im letzten Saisonspiel gegen Neckarsulm vergeblich. Enttäuschende Saison für die zweite Mannschaft.

Die HSG Weschnitztal (beim Wurf Jakob Förch) verabschiedete sich vor einer stimmungsvollen Kulisse, aber mit einer Niederlage gegen die Sport-Union Neckarsulm aus der Saison der Verbandsliga. Foto: Philipp Reimer
Die HSG Weschnitztal (beim Wurf Jakob Förch) verabschiedete sich vor einer stimmungsvollen Kulisse, aber mit einer Niederlage gegen die Sport-Union Neckarsulm aus der Saison der Verbandsliga.

Weschnitztal. Die Handballer der HSG Weschnitztal verloren das letzte Spiel der Verbandsliga-Saison in eigener Halle mit 29:33 (16:14) gegen die Sport-Union Neckarsulm. Während die Gäste damit die letzten Zweifel am Klassenerhalt zerstreuen konnten, geht Weschnitztal immerhin als Neunter über die Ziellinie, hat gerade einmal einen Punkt Rückstand auf den Sechsten Handschuhsheim. Am Ende reichten die Kräfte nicht mehr.

„Schade, dass es nicht weiter nach vorne gegangen ist. Wir hatten einige Spiele, in denen wir nicht geliefert haben, sonst könnten wir deutlich besser dastehen“, meinte HSG-Trainer Mirco Ritter. Nach der Niederlage gegen Neckarsulm wollte er seiner Mannschaft aber keinen großen Vorwurf machen: „Heute war der Wille absolut da, aber irgendwann fehlten die Körner“, meinte er. Spätestens als Tillmann Clemens wegen seiner Schulterblessur nicht mehr spielen konnte, wurde es ganz eng für die Odenwälder. „In der Schlussviertelstunde gingen einige auf dem Zahnfleisch“, so Ritter. Gleichzeitig ärgerte er sich aber auch: „Wir haben wieder viel zu viele freie Chancen ausgelassen. Wenn wir nur die Hälfte davon nutzen, dann gewinnen wir.“

Dies machte Neckarsulm besser und war vor allem über die Außen sehr effektiv. Dabei sah es vor toller Kulisse in der Weschnitztalhalle bis zum 21:17 (36.) gut aus für die Gastgeber. Doch die SU ließ nicht locker, drehte die Partie zum 25:23 (46.), und bis zum 28:28 (54.) konnte sich kein Team einen Vorteil verschaffen. Erst in der Schlussphase hatte dann Neckarsulm den längeren Atem, zog von 30:29 (58.) zum 33:29-Endstand davon.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

HSG Weschnitztal: Fremr, Schneider – Mitrovic (8), Förch (6), Clemens, Niklas Zehrbach, Emmerich, Timo Zehrbach (1), Jonas Heckmann (1), Buse (3), Sauer (9), Wiegand, Stockert (1).

HSG Weschnitztal II – HSG Hardtwald 24:33 (11:15)

Auch im letzten Saisonspiel lief es für die Handballer der HSG Weschnitztal II nicht rund. Das Team von Trainer Franz-Josef Höly unterlag dem Drittletzten HSG Hardtwald in eigener Halle deutlich mit 24:33 (11:15) und geht damit als Viertletzter über die Ziellinie einer insgesamt eher enttäuschenden Saison, die von vielen Ausfällen geprägt war. Diesmal gerieten die Odenwälder schon früh ins Hintertreffen (2:5, 8.), kämpften sich wieder auf 7:7 heran, ehe sie ausgerechnet nach einer eigenen Auszeit einen 0:3-Lauf zum 7:10 kassierten. Danach wuchs der Rückstand bis auf 14:23 Anfang der zweiten Hälfte an, und erst nach dem 15:27 (47.) gelang es den Gastgebern, etwas Ergebniskosmetik zu betreiben.

HSG Weschnitztal II: Otte, Baumhauer – Beschorner (6/4), Marcel Schmitt, Fath (3), Postel, Zaplatilek (1), Dewald (3), Emmerich (4), Arnold (1), Ben Schmitt (3), Tim Heckmann (1), Kadel, Jonas Heckmann (2).