Giro d'Italia

Ackermann sprintet auf Platz drei - Pedersen gewinnt

Pascal Ackermann kommt bei den Sprints beim Giro d'Italia allmählich in Schwung. In Neapel reicht es zu Platz drei. Weltmeister Remco Evenepoel hat seine beiden Stürze vom Vortag offenbar weggesteckt.

Jubelte in Neapel: Etappensieger Mads Pedersen (r). Foto: Jasper Jacobs/Belga/dpa
Jubelte in Neapel: Etappensieger Mads Pedersen (r).

Neapel (dpa) - Pascal Ackermann ist auf der sechsten Etappe des 106. Giro d'Italia auf den dritten Platz gesprintet.

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Der Pfälzer, der vor vier Jahren noch zwei Etappen und die Punktewertung bei der zweitgrößten Rundfahrt der Welt gewonnen hatte, musste sich am Donnerstag nach 162 Kilometern mit Start und Ziel in Neapel im Massensprint nur dem dänischen Sieger Mads Pedersen und dem Italiener Jonathan Milan geschlagen geben.

Straßenrad-Weltmeister Remco Evenepoel hat unterdessen die zwei schmerzhaften Stürze vom Vortag offenbar gut weggesteckt und ohne Zeitverlust das Ziel erreicht. Das Rosa Trikot trägt weiter der Norweger Andreas Leknessund mit 28 Sekunden Vorsprung auf Evenepoel.

Der belgische Jungstar war am Mittwoch erst durch einen Hund zu Fall gebracht worden, kurz vor dem Ziel hatte es ihn dann erneut erwischt. «Ich habe Schmerzen im Rücken und einige große blaue Flecken. Ich habe einen großen schwarzen Fleck auf meinem Rücken, der aus Blut besteht», sagte der 23-Jährige, der aber beschwichtigte: «So ist das Leben, das ist Radsport. Damit müssen wir umgehen. Ich habe die Nacht gut geschlafen.»

Erste Bergankunft steht an

Am Freitag wird sich bei der ersten Bergankunft in Gran Sasso d'Italia in 2130 Metern Höhe aber zeigen, ob der große Favorit tatsächlich in Vollbesitz seiner Kräfte ist. Dann muss sich auch die deutsche Randfahrt-Hoffnung Lennard Kämna beweisen. Nach einem holprigen Auftaktzeitfahren liegt der frühere Junioren-Weltmeister derzeit in der Gesamtwertung 1:54 Minuten hinter Leknessund.

Im Gegensatz zum Vortag blieb das Feld am Donnerstag bei trockenen Verhältnissen von spektakulären Stürzen verschont. Allerdings kam es bei den schlechten Straßenverhältnissen immer wieder zu Defekten. So waren auch Zeitfahr-Olympiasieger Primoz Roglic (Slowenien) und der britische Ex-Toursieger Geraint Thomas betroffen.