WM-Test

Sieg in der Slowakei: DEB-Auswahl bestätigt Formanstieg

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft holt im sechsten WM-Test in der Slowakei einen 1:3-Rückstand auf. Für die Entscheidung sorgt der Kapitän.

Das DEB-Team um Daniel Fischbuch, Nico Sturm und Marcel Noebels (l-r) gewann auch das zweite Duell mit der Slowakei. Foto: Radovan Stoklasa/TASR/dpa
Das DEB-Team um Daniel Fischbuch, Nico Sturm und Marcel Noebels (l-r) gewann auch das zweite Duell mit der Slowakei.

Trencin (dpa) - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die gute Form in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft bestätigt. Das Team des neuen Bundestrainers Harold Kreis gewann in Trencin gegen Gastgeber Slowakei nach Verlängerung mit 4:3 (0:1, 3:2, 0:0, 1:0).

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Am Vortag hatte die DEB-Auswahl den Olympia-Dritten bereits mit 4:3 besiegt. Der letzte Test vor der WM in Finnland und Lettland (12.-28. Mai) steigt am 9. Mai in München gegen die USA. Dann werden auch die Spieler von DEL-Meister EHC Red Bull München, Finalist ERC Ingolstadt sowie NHL-Profi JJ Peterka von den Buffalo Sabres dabei sein.

Knapp 20 Stunden nach dem gelungenen ersten Aufeinandertreffen in der Slowakei begann die Kreis-Mannschaft mit viel Power, konnte allerdings einige gute Gelegenheiten nicht nutzen. Die Gastgeber jubelten stattdessen nach einer Überzahl-Möglichkeit: Pavol Regenda überwand den guten Torhüter Dustin Strahlmeier von den Grizzlys Wolfsburg, der für den am Freitag überragenden Maximilian Franzreb zwischen den Pfosten stand (18. Minute).

Furioses zweites Drittel

Die Slowaken starteten besser in ein furioses zweites Drittel. Richard Pánik erhöhte nach nur 27 Sekunden auf 2:0. Daniel Fischbuch von der Düsseldorfer EG konnte zwar schnell verkürzen (23.), ehe erneut Regenda den Zwei-Tore-Rückstand wieder herstellte (28.). Die DEB-Auswahl wirkte kurz angeschlagen, schlug kurz vor Ende des zweiten Drittels doppelt zurück. Fischbuch mit seinem zweiten Tor (40.) und Kapitän Moritz Müller eine Sekunde vor Drittel-Ende glichen zum 3:3 aus.

Im Schlussabschnitt vergaben beide Teams in der regulären Spielzeit gute Chancen auf den vierten Treffer. Routinier Müller sorgte dann in der Verlängerung mit seinem zweiten Treffer in der ersten deutschen Überzahl-Situation nach Fischbuch-Vorlage für die Entscheidung (62.).