Während Stadionbau

Union will 2025 ins Olympiastadion ausweichen

Das Stadion An der Alten Försterei wird umfangreich ausgebaut. Foto: Andreas Gora/dpa
Das Stadion An der Alten Försterei wird umfangreich ausgebaut.

Berlin (dpa) - Wegen des Umbaus von Union Berlins Stadion An der Alten Försterei wird der Fußball-Bundesligist nach jetzigem Stand im in zwei Jahren für eine Spielzeit umziehen.

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«In der Saison 2025/2026 planen wir, im Olympiastadion zu spielen», sagte Vereinspräsident Dirk Zingler in einem vereinseigenen Interview auf der Homepage der Köpenicker. «Wir machen das ganz bewusst so, weil wir diese Zeit, in der wir nicht hier spielen würden, so eng wie möglich halten wollen.» 

Deswegen sollten alle begleitenden Baumaßnahmen schon vorher fertig sein. «Nicht, dass sich etwas verzögert und wir dann plötzlich anderthalb oder zwei Jahre drüben bleiben müssen», sagte der 58-Jährige. Im Olympiastadion spielt auch Unions Stadtrivale Hertha BSC.

Das Stadion An der Alten Försterei soll nach dem Umbau eine Kapazität von rund 37.700 Plätzen haben (bisher 22 012). Die ursprünglichen Pläne dafür wurden 2017 präsentiert. Die Corona-Krise und Probleme beim Verkehrskonzept sorgten für die Verzögerung. Im November hatte Zingler gesagt, dass die Erweiterung der Alten Försterei frühestens 2024 beginnen werde.

Schon Ende Juni beginnen umfassende Bauarbeiten um das Stadion. Es werden unter anderem ein neues Profi-Trainingszentrum, ein Parkhaus und ein Clubhaus gebaut. Juni 2026 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.