French Open

Zverev sucht Steigerung in Paris

Alexander Zverev und Daniel Altmaier haben bei den French Open die Chance auf den Achtelfinaleinzug. In der nächsten Runde könnte es zum deutschen Duell kommen. Das Wichtigste zu den Partien.

Alexander Zverev trifft in der dritten Runde der French Open auf Francis Tiafoe. Foto: Jean-Francois Badias/AP
Alexander Zverev trifft in der dritten Runde der French Open auf Francis Tiafoe.

Paris (dpa) - Alexander Zverev sucht bei den French Open den Vergleich mit den absoluten Titelfavoriten. Vor seinem Drittrundenmatch gegen den Amerikaner Frances Tiafoe sieht der Tennis-Olympiasieger bei sich noch reichlich Verbesserungspotenzial.

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«(Carlos) Alcaraz wird seine Leistung steigern, Novak (Djokovic) wird seine Leistung steigern. Die ganzen Topjungs werden ihre Leistung die nächsten zehn Tage steigern, es wird nicht auf diesem Niveau bleiben», sagte der 26-Jährige zu seinen Erwartungen. «Da muss ich auch Teil davon sein und mit jedem Match besser spielen.»

Alcaraz und Djokovic hatten bereits jeweils in drei Sätzen das Achtelfinale erreicht. Neben Zverev hofft beim Sandplatzklassiker in Paris auch Daniel Altmaier noch auf den Einzug in die Runde der besten 16. Nach seinem Coup gegen Titelanwärter Jannik Sinner aus Italien darf sich der 24-Jährige auch gegen Grigor Dimitrow aus Bulgarien Chancen ausrechnen. Sollten beide Davis-Cup-Spieler ihre jeweiligen Partien gewinnen, käme es am Montag zu einem deutschen Duell. Was es zu den Spielen zu wissen gibt:

Starke Serie

Bei den Australian Open, Wimbledon und US Open hat Zverev schon gegen Tiafoe gewonnen - jetzt soll auch der Sieg beim vierten Grand-Slam-Turnier folgen. «Ich weiß, dass er das beste Tennis seines Lebens spielt seit den US Open letzten Jahres», warnt der frühere Weltranglistenzweite jedoch. Damals scheiterte der 25-Jährige nur knapp im Halbfinale am späteren Sieger Alcaraz und schob sich inzwischen bis auf Platz zwölf der Weltrangliste. Von sieben Duellen hat Zverev bislang sechs für sich entschieden. 

Wieder im Rampenlicht

Auch wenn der klare Zweitrundensieg gegen den Alex Molcan aus der Slowakei einseitig und eher unspektakulär blieb, verstand es Zverev doch, das anspruchsvolle Pariser Publikum auf seine Seite zu ziehen. Erst erzählte er, dass er gleich mehrere Male tagsüber vor dem Match am Abend geschlafen habe, um dann den Zuschauern vorzuschlagen, dass er für die nächsten Tage doch Franzose werden könne. 

Sein Match in der dritten Runde bestreitet er wieder am Abend im größten Stadion. Die Partie beginnt nicht vor 20.15 Uhr. Der 26-Jährige ist bei dieser Auflage der French Open der erste Profi, der zweimal am Abend auf dem Hauptplatz angesetzt wird. Im größten Stadion beim Sandplatzklassiker in Paris hatte er sich im Vorjahr im Halbfinale gegen Rafael Nadal schwer verletzt. 

Lieblingsbelag Sand

Eine Woche, bevor es zu den French Open ging, war Daniel Altmaier mit seinem Vater angeln. Ein bisschen runterkommen, wie er in Paris erzählte. Nun wächst der Rummel um den Kempener stetig. Mit einem Sieg gegen den Weltranglisten-29. würde er sein bestes Resultat bei einem Grand-Slam-Turnier von den French Open 2020 einstellen. «Auf Asche kann ich mein Spiel besser zurechtlegen. Der Stil wird mir gut liegen», sagte Altmaier vor dem Spiel.